Schi, Schnee und sehr viel Spaß – die Schi-Exkursion der Stufe 7

Schon ganz zu Beginn war klar: Diese Schi-Exkursion würde nicht nur lehrreich, sondern vor allem unvergesslich, als wir auch beim dritten Durchzählen der 7.-Klässler im Bus feststellten, dass die Sitzplätze irgendwie… nicht reichten. Erst nach kurzem Rätseln klärte sich das Mysterium: Zwei Kinder saßen völlig korrekt angeschnallt im Bus – gehörten aber gar nicht zur Herderschule und wollten eigentlich ins Aqua Mundo. Nachdem diese beiden Beinahe-Skifahr-Neulinge ihren richtigen Weg gefunden hatten und auch Thora (zwar verspätet, aber bestens gelaunt) eingetroffen war, hieß es für fünfzig Lernende, Frau Angerer, Cunz-Baumann und Mehler sowie die Herren Brücks, Heldmann, Kölb und Pikos: ANSCHNALLEN!!!

In Fieberbrunn angekommen und nach der Einteilung der Schi-Gruppen zeigte sich schnell, dass Lernen hier in viele Richtungen möglich war – besonders kreativ beim Bremsen. Mert entdeckte, dass ein Pistenfahrzeug besonders effizient zum Stillstand führt, während Carl kurzerhand die Pistenabsperrung nutzte. Seine Gruppe hörte deshalb fortan auf den klangvollen Namen „Die Zaunbremser“.

Auf der anderen Seite des Geschwindigkeitsspektrums befand sich „White Rush“, die sich über ihre rasante Fahrweise definierten, „wenn der Schnee RUFT, RUFT, RUFT!“ Auch die Hotten Kartoffeln, die Gruppe der von Hagen umbenannten Kollegin Neu-Kaufmann sowie die Falling Stars (inzwischen erfolgreich zu Standing Stars aufgestiegen) zeigten eindrucksvoll, wie schnell man Fortschritte macht, wenn man nach kleinen Stürzen immer wieder aufsteht – und weiterfährt.

Und während Leni in einer Gondel ihren Handschuh bzw. Amélie ihr Handy verlor (beides glücklicherweise mit Happy End) nutzte die Gruppe „Hals- und Beinbruch“ diese wohlverdiente Verschnaufpause zur Dichtung eines fünfzeiligen Schlachtrufs: 

L: „Kein Berg ist uns zu steil!“

S: „Wir sind alle geil!“

S: „Wir fahren gerne Schuss!“

L: „Damit ist jetzt Schluss!“

Alle: „HALS- UND BEINBRUCH!“

Und auch ohne Schi an den Füßen wurde es nie langweilig: Eine Fackelwanderung, äh… äh… Spieleabende, Handball-WM-Übertragungen und sogar eine beeindruckende Schi-Show voller „Passion“ und „Courage“ – besonders in Erinnerung bleibt hierbei Leon, der auf die Piste gerufen wurde und mit den Trommeln zu „Also sprach Zarathustra“ für großes Staunen bei seinen Lehrkräften sorgte – und das ganz ohne ihre Namen zu kennen.

Fazit: Sechs Tage reichen aus, um unzählige, lebenslange Erinnerungen, neue Bewegungserfahrungen und bislang unentdeckte Begeisterungen zu schaffen. All das kann hier keinesfalls vollends festgehalten, aber sicherlich von den Beteiligten noch lange nacherzählt werden. Und wir Lehrkräfte freuen uns, ein Teil davon gewesen zu sein.

(Dominik Brücks)