Austausche

Die Herderschule pflegt seit vielen Jahren mit mehreren Partnerschulen Schüleraustausche  und führt Auslandsfahrten und Auslandspraktika durch. Diese Übersicht soll Ihnen bei der Überlegung helfen, ob und an welchem Programm Sie Ihr Kind teilnehmen lassen wollen.

Partnerschule:Erskine Stewart's Melville Schools (ESMS) in Edinburgh, Schottland
Teilnehmer:Klasse 8 (überwiegend bilingual)
Fragen an:fra(at)herderschule-giessen.de oder pla(at)herderschule-giessen.de 
 Bitte auch die FAQ (siehe unten) beachten!

Ausführliche Informationen zum Erskine Stewart Melville College (ESMS) in Edinburgh, Schottland  kann man unter der folgenden Internet-Adresse finden:

http://www.esms.org.uk/

 

Liebe Schüler:innen, liebe Eltern,

wir haben eine neue Partnerschule in Frankreich und planen einen Schüleraustausch.

An dem Lycée (Oberstufenschule) in der Dordogne (Südwestfrankreich) freuen sich Schüler:innen der 10.-11. Klasse über Kontakt und Begegnung mit euch. Sie lernen Deutsch als 2. Fremdsprache. Wenn ihr also Französisch lernt, aktuell mindestens in der 9. Klasse und kontaktfreudig seid (oder es werden möchtetJ), meldet euch bei Frau Kümmel.

Der Austausch soll erstmals 2023 stattfinden; je 7 Tage in Frankreich (ca. Anfang Mai) und bei uns (vorauss. Anfang Juli). Dabei werdet ihr mit euren Familien zu Gastgeber:innen für eure/n Corres und dürft ebenfalls zu Gast in deren französischer Familie sein.

Schon vorher könnt ihr mit euren Corres direkt in Kontakt treten und euch so bereits etwas kennenlernen und in beiden Sprachen austauschen: Im Herbst werden Mme Lasserre und ich uns bemühen, passende Austauschpartner:innen zu ermitteln.

Die Reise erfolgt voraussichtlich mit dem Zug; die Kosten belaufen sich grob geschätzt auf 200€, wobei ein Zuschuss des Deutsch-Französischen Jugendwerks beantragt wird (ein Teil des Geldes wird also hoffentlich zurückgezahlt) und Familien in finanziellen Schwierigkeiten von der Schule unterstützt werden.

Wenn du teilnehmen möchtest, fülle bitte eine Bewerbung aus und lasse sie Frau Kümmel vor den Herbstferien zukommen.

Frankreichaustausch - Eine Woche ist nicht genug?

Wenn du längere Zeit in Frankreich verbringen möchtest, kannst du von der Partnerschaft der Regionen Hessen (Gießen) und Aquitaine (Périgueux) profitieren, welche individuelle Austausche unterstützt. Am Lycée in Périgueux, unserer neuen Partnerschule, findest du vielleicht eine/n Corres für ein paar Wochen oder Monate.

Périgueux liegt in der Heimat des Commissaire Bruno (falls du diese Krimireihe kennstJ) und ist in der Größe ungefähr mit Wetzlar vergleichbar. -> https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A9rigueux

Es besteht außerdem die Möglichkeit, individuelle Kontakte zu Schülerinnen und Schülern in der Stadt Poitiers im Westen Frankreichs zu knüpfen, welche in Größe und Charakter Marburg ähnelt.  -> https://de.wikipedia.org/wiki/Poitiers

Das Lycée du Bois d’Amour in Poitiers bietet seinen Lernenden die Möglichkeit, das deutsch-französische Abibac abzulegen. Die dortigen Schülerinnen und Schüler der 10., 11. und 12. Klasse können also gut Deutsch und sind am Austausch mit Muttersprachlern besonders interessiert.

Neben den offiziellen und staatlich geförderten (kostenlosen!) AustauschprogrammenBrigitte Sauzay (1,5 – 3 Monate pro Land) und Voltaire (6 Monate pro Land), bei denen jeweils die Gastschule besucht wird, sind auch private Begegnungen in den Ferien möglich, deren Konditionen unkompliziert und individuell zwischen den teilnehmenden SuS und ihren Familien vereinbart werden können.

Wenn ihr euch eine(n) französische(n) corres für einen längeren Zeitraumwünscht, füllt also einfach den folgenden Steckbrief aus und lasst ihn Frau Kümmel zukommen. Ich bemühe mich dann gemeinsam mit meinen französischen Kolleginnen aus Périgeux oder Poitiers um ein passendes französisches Gegenstück.

Partnerschule:Albert Einstein Charter Middle School (kurz: Albert Einstein Academy)
Teilnehmer:Klassen 7 – 8
Termine / Dauer:voraussichtlich: 01.10. – 21.10.2022
Rückbesuch in Gießen:ca. 3 Wochen im Mai / Juni (um die Feiertage!)
Transportmittel:Flugzeug
Anmeldeschluss:24. März 2022
Ansprechpartner:Frau Hofmann
Kosten:ca. 1.500 €
Kontakt:san-diego(at)iserv-herderschule-giessen.de

Seit Oktober 2008 besteht Kontakt zwischen der Herderschule und der Albert-Einstein-Academy im kalifornischen San Diego, USA. Da sich viele Gemeinsamkeiten hinsichtlich des Schulprogramms fanden, waren beide Schulen sich schnell einig, eine Partnerschaft aufbauen zu wollen. Beide Schulen haben ein bilinguales Konzept und verfolgen das Ziel, ihre Schüler zu verantwortungsvollen und interkulturell kompetenten Mitgliedern einer globalen Gesellschaft zu erziehen.

Während sich die Partnerschaft zunächst auf Briefkontakte zwischen Schülern beider Schulen beschränkte, wurde der Wunsch immer größer, ein Austauschprogramm ins Leben zu rufen.

Im Frühjahr 2009 wurde dieser Wunsch in die Tat umgesetzt. Beide Schulen ließen sich als offizielle Partnerschulen beim Pädagogischen Austauschdienst und beim Goethe-Institut eintragen und wurden damit Teil des großen Netzwerks von GAPP Schulen (GAPP = German American Partnership Program). Ende März 2009 folgte der erste Besuch der Herderschüler an der Albert-Einstein-Academy und seither findet der Austausch jedes Jahr statt.

Informationen zur Albert-Einstein-Academy:

Die Albert Einstein Academies Charter School im südkalifornischen San Diego ist eine öffentliche Schule mit deutschem Immersionsprogramm und wurde 2002 ins Leben gerufen.

Der Begriff Charter School bedeutet, dass die Albert Einstein Academy zwar der öffentlichen Schulaufsicht untersteht aber von einigen traditionellen Regulierungen des Schulsystems befreit ist und somit eine weitgehende Schulautonomie genießt. Charter Schools beruhen auf einem Vertrag („charter“) zwischen dem Schulmanagement und der Schulbehörde, deswegen kann man auf Deutsch auch von Vertragsschulen sprechen.

Die Schule umfasst eine Grundschule sowie eine Middle School (Klassenstufe 5-8). Der Aufbau einer High School soll über die nächsten Jahre stattfinden. Die Albert-Einstein-Schule arbeitet überaus erfolgreich und genießt inzwischen den Ruf einer Exzellenzschule innerhalb des staatlichen Schulsystems.

Curricular erarbeitet die Schule nach den Vorgaben der International Baccalaureate Organisation (IBO). Wie an der Herderschule, wird auch an der Albert-Einstein-Academy der Unterricht bilingual deutsch-englisch erteilt. Während jedoch die Herderschule durchgehend English als Unterrichtssprache verwendet und situationsabhängig auch einmal auf die deutsche Sprache zurückgreift, wechselt an der Albert-Einstein-Academy die Unterrichtssprache oft im wöchentlichen Turnus.

Nähere Informationen zur Albert-Einstein-Academy findet man unter: http://www.aeacs.org

Die offizielle Homepage von San Diego findet man unter: http://www.sandiego.gov

Der Spanienaustausch mit unserer Gastschule in La Bisbal d’Empordà erfreut sich jedes Jahr großer Beliebtheit und ist an unserer Schule eine fest etablierte Größe im Rahmen der Fremdsprachenförderung. Unter der Leitung der Spanischlehrer Alberto Peñaloza und Verónica López fliegen im Frühjahr eines jeden Jahres ca. 24 Schüler der Jahrgangsstufe 9 und 11 zu unserer Gastschule nach La Bisbal d’Empordà, einer kleinen Stadt im Hinterland der Costa Brava. Unsere Schüler werden immer sehr herzlich von ihren spanischen Austauschschülern und deren Familien aufgenommen. Oft entstehen schöne  Freundschaften, die über den Kontakt des Austausches hinaus andauern. Neben des Kennenlernens der spanischen Kultur und Mentalität erweitern unsere Schüler ihren Horizont, indem sie lernen, Verantwortung für ihre Gastschüler zu übernehmen und stärken ihre Persönlichkeit durch die selbständige Erfahrung im spanischen Gastland.

Einen Einblick zu der spanischen Gastschule „IES La Bisbal“ finden Sie unter folgenden Link:

http://www.labisbal.org/

Partnerschule: IES La Bisbal, in La Bisbal d’Empordà, Spanien

Teilnehmer: Klasse 9 und 11

Termin/Dauer:

  • Deutsche Schüler in La Bisbal: Im März
  • Spanische Schüler in Gießen: Im Mai

Transportmittel: Flugzeug

Anmeldung: Ab Oktober

Ansprechpartner: H. Peñaloza

Kosten: ca. 300 Euro

Fragen an: pen(at)herderschule-giessen.de

Weitere Hinweise: Siehe das schwarze Brett für „Internationale Begegnungen“ in der Mensa

Wie kann ich mich anmelden?

Anmeldebogen ausdrucken und entsprechend der Informationen auf Seite 1 ausfüllen und abgeben.

Wo gebe ich die Anmeldung ab?

Die Anmeldungen sollen im Briefkasten “ Spanienaustausch” am Eingang der Mensa eingeworfen werden (keine Abgabe am Lehrerzimmer).

Absage für den Spanienaustausch?

Leider können wir nicht immer allen Bewerbern einen Austauschpartner vermitteln. Solltet ihr eine Absage erhalten haben, gibt es immer noch die Möglichkeit sich für den Kolumbienaustausch im November über Herrn Peñaloza oder an dem VDA-Schüleraustausch über Frau Fricke (Argentinien, Chile, Paraguay, Uruguay, El Salvador) teilzunehmen.

Wie erfolgt die Auswahl?

Die Auswahl erfolgt durch H.Peñaloza und Fr. López. Entscheidend sind hierfür das soziale Verhalten des Schülers und die Empfehlung des Klassen- und Spanischlehrers. Die endgültigen Teilnehmer werden nach den Herbstferien an dem schwarzen Brett für „Internationale Begegnungen“ in der Mensa bekannt gegeben.

Name der Schule: Institut de Camarles

Klasse 9 (Bewerbung Ende Klasse 8)

Fahrt im September/ Oktober

Besuch in Gießen im Juni

Der Singapuraustausch kam durch Vermittlung des Hessischen Kultusministeriums im Jahr 2007 zu Stande. Seitdem fahren (fast) jährlich Herderschüler:innen in den Stadtstaat am Äquator. Unsere Austauschschule ist das Ministry of Education Language Centre (MOELC), die staatliche Sprachschule des Landes, an der unter anderem auch die deutsche Sprache und Kultur unterrichtet wird. Für die Gießener Schüler:innen und deren Familien hat dies den Vorteil, dass die Gäste aus Singapur über z.t. gute Deutschkenntnisse verfügen.

Während des des zweiwöchigen Aufenthalts in Singapur wohnen die Herderschüler:innen bei ihren Gastfamilien. Auf dem Programm stehen neben der Teilnahme am Unterricht auch andere Highlights wie der Besuch des Zoos, des Riesenrades, der Universal Studios, ein Ausflug in die ländlichen Gebiete sowie in die Stadtteile Little India, China Town und Arab Street. Ergänzt wird das Programm durch jährlich wechselnde thematische Schwerpunkte. In der Freizeit fahren die Gastfamilien gerne mit den deutschen Schüler:innen an einen der Strände, gehen essen oder shoppen. Abgerundet wird das kulturelle Programm durch eine Vielfalt an leckeren asiatischen und westlichen Speisen.

Ausführliche Informationen zum Ministry of Education Language Centre in Bishan kann man unter den folgenden Internet-Adressen finden:

http://www.moelc.moe.edu.sg/

http://en.wikipedia.org/wiki/Ministry_of_Education_Language_Centre

Im Winter kommen die Singapurer für zwei Wochen nach Gießen und erleben in den Gastfamilien und auf diversen Ausflügen und Veranstaltungen die deutsche Kultur sowie einen (kalten) Winter fernab der Tropen.

Anmeldung Singapur 2024

La Bisbal 2023

Ein Austausch der in Erinnerung bleibt

Eigentlich wird der Spanien-Austausch für die neunte Klasse angeboten, jedoch fiel dies für uns durch Corona in der Zeit leider ins Wasser, und viele von uns waren sehr enttäuscht. Umso glücklicher waren wir dann, als wir erfuhren, dass der ganze zehnte Jahrgang nochmal die Möglichkeit bekommt, am Austausch teilzunehmen. So kam es, dass wir dieses Mal weitaus mehr Teilnehmer waren als in den Jahren zuvor. Insgesamt konnten wir, 27 Schülerinnen und Schüler, begleitet von Frau Pralle und Herrn Peñaloza unsere Reise antreten.

Am Mittwoch, dem 15. März, war es endlich so weit, und wir konnten unsere Reise nach Spanien beginnen. Wir flogen von Frankfurt aus nach Barcelona, wo uns ein Bus abholte und nach La Bisbal (bei Girona) brachte. Dort warteten unsere Austauschpartner inklusive der anderen Familienmitglieder schon sehnlichst auf uns. Nach einer herzlichen Begrüßung mit vielen Küsschen fuhren wir anschließend zu unseren Familien und verbrachten den Abend bei ihnen. 

Am Donnerstag trafen wir uns morgens in der Schule, wo uns der Schulleiter begrüßte und das Gebäude zeigte. Daraufhin fuhren wir mit dem Bus nach Girona, wo wir eine Führung durch die Stadt bekamen, in der wir die berühmtesten und schönsten Sehenswürdigkeiten sahen, allen voran die Kathedrale mit ihren 93 Treppenstufen eine der größten der barocken Kunst, die Burg, mit vielen schönen Fotomotiven sowie die Stadtmauer, von der wir einen tollen Blick auf die Stadt hatten und nicht zu vergessen der Fluss Onyar, der zwischen den Fassaden der Häuser fließt und dadurch an Venedig erinnert. 

Der alte Teil der Stadt mit seinen verwinkelten Gassen verbarg zahlreiche Überraschungen, zum Beispiel die Statue des Löwen, der man einen Kuss auf den Hintern gibt, um Glück zu empfangen. In der freien Zeit konnten wir uns die Stadt nochmal genau anschauen und Souvenirs oder andere Dinge kaufen. 

Später fuhren wir mit dem Bus wieder zurück nach La Bisbal und unternahmen mit den Familien etwas. Da das Wetter sehr schön war, verbrachten viele ihre Zeit zusammen am Strand, wo wir im Meer schwammen, Volleyball spielten oder die großen Muscheln sammelten, die dort zu finden waren. Auch das Abendessen später in den Familien ließ keine Wünsche offen. 

Der Freitag brachte viele neue Erfahrungen und einzigartige Erinnerungen. Morgens trafen wir uns alle an der Schule, um nun auch La Bisbal zu erkunden. Zwei Lehrer führten uns durch diese antike und besondere Stadt mit ihrem großen Markt, auf dem sich viele von uns in der freien Zeit frisches Obst, allen voran frische spanische Erdbeeren, kauften. Außerdem bestiegen wir die kleine aber feine Burg inmitten des Marktes, die uns eine gute Sicht auf die Gebäude sowie die Schornsteine der zahlreichen Keramikfabriken der Stadt schenkte. Da diese sehr typisch für La Bisbal sind, besuchten wir eine dieser Keramikfabriken, in der wir einen Blick hinter die Kulissen der Keramikherstellung werfen konnten und sogar selbst das Gemisch aus Ton, Lehm und Wasser formen durften. Dies war eine tolle Erfahrung, die selbst die Spanier noch nicht gemacht hatten. 

Den Nachmittag verbrachten wir wieder mit unseren Austauschpartnern, von denen sich viele trafen, um gemeinsam Unternehmungen zu machen und die Zeit meistens draußen zu verbringen, allen voran am Strand oder in der Stadt. Abends gingen viele dann zusammen in einem Restaurant essen. 

Samstag verbrachten wir viel Zeit in unseren Gastfamilien, viele gingen an den Strand während andere wiederum sich mit Freunden trafen. War dies nicht der Fall, dann sahen viele von uns sich spätestens beim Basketballspiel in La Bisbal, das viele Menschen auf sich zog. Und traf man sich dort nicht, dann spätestens abends in der Schule, wo es ein leckeres Buffet gab, wofür alle Familien beigetragen hatten und bei einer Discoparty in der Turnhalle. Spaß und gute Laune waren hierbei definitiv garantiert, und es fehlte an nichts. 

Den Sonntag verbrachten wir in der Familie. Diejenigen von uns, die am Samstag nicht am Strand waren, ließen sich dies nun an diesem Tag nicht entgehen. Manche Familien besichtigten Städte und Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Sie machten sich wirklich viel Mühe, uns eine schöne Zeit zu schenken, und auch sonst waren sie sehr herzlich. 

Montag trafen wir uns alle, um mit den Spaniern nach Barcelona zu fahren. Dort erhielten wir mit dem Bus eine kleine Stadtführung und fuhren anschließend auf den Berg Mont Juic, wo wir einen schönen Ausblick auf Barcelona hatten und tolle Fotos machen konnten.  Daraufhin hatten wir Frei und konnten in Gruppen die Stadt nochmal zu Fuß erkunden, durch die berühmte Einkaufsstraße „Ramblas“ laufen und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die die Stadt bietet, z.B. die eindrucksvolle Basilika „Sagrada Familia“, betrachten.  Gegen Abend erreichten wir wieder La Bisbal und verbrachten die restliche Zeit des Tages in den Gastfamilien. 

Am Dienstag fuhren wir mit dem Bus nach Figueras, wo wir Zeit bekamen, durch die schmalen Straßen zu laufen und in den kleinen Lädchen zu stöbern. Anschließend besuchten wir das weltberühmte Theater-Museum von Salvador Dalí, wo wir direkt in dessen surrealistische Welt eintauchten, erhielten eine interessante Führung durch die eindrucksvollen Gemälde und Skulpturen, die alle unsere Blicke auf sich zogen, jede mit einer kleinen Überraschung, die man erst beim zweiten Blick entdeckt. 

Nach dieser aufregenden Erfahrung gingen viele Gastfamilien zum letzten Mal mit uns an den Strand, um nochmal das tolle Wetter auszunutzen. Fast alle boten uns an, in den Sommerferien wieder zu Besuch zu kommen.

Und so brach leider auch schon unser letzter spanischer Morgen an. Es gab ein letztes Treffen an der Schule mit allen, wobei kein Auge trocken blieb, und wir fuhren wieder zum Flughafen nach Barcelona, wo wir nach Frankfurt abhoben und bald schon wieder deutschen Boden unter den Füßen hatten.

Dank der guten Organisation durch Herr Peñaloza und Frau Pralle und dem stets offenen Ohr, das beide während der Reise für uns hatten, konnten wir einen schönen Austausch erleben.  Daher ein riesiges Dankeschön an dieser Stelle für die Organisation, das Programm und alles Weitere während dieser unvergesslichen Zeit. Wir sind uns alle sicher, dass dieser tolle Austausch uns immer in Erinnerung bleiben wird und freuen uns, wenn die Spanier im Mai zu uns kommen. Bis dahin gibt es zum Glück immer noch Videoanrufe. 

Na, hast du auch Lust auf Spanien bekommen? 

Dann melde dich an, denn das Leben ist zu kurz für irgendwann! 

"Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen." ~Walt Disney

Leonie Strauß, 10a

Frankreichaustausch mit Périgueux 2023

Enfin: Wir haben eine neue Partnerschule in der Dordogne!!!

7 mutige Schülerinnen der Stufen 9-11 wagten die Pionierarbeit und flogen Ende März mit Frau Kümmel und Herrn Regenstein in den französischen Südwesten. Am Lycée Bertran de Born wurden wir von Mme Lasserre und den corres herzlichst empfangen. Besonders gefallen haben uns an der Partnerschule der tolle Innenhof und die Pausenklingel, die aus einem wöchentlich wechselnden Popsong bestand. Ausflüge in verwunschene Dörfer, eins der fast 1000 Schlösser der Region, zur größten europäischen Wanderdüne an den Atlantik und die Produktion von Podcasts zur Künstlerin und Widerstandsikone Josephine Baker boten eine sehr abwechslungsreiche Woche. Der running gag des Aufenthalts war mit Abstand die belgische Flagge, mit der wir im Rathaus empfangen wurden (sind ja die richtigen Farben…).

Anfang Mai durften wir dann – verstärkt von Anton und Anna - Gastgeber in Gießen sein und gemeinsam das neue Schulgebäude erkunden, Gießens Innenstadt in kreativen Standbildern festhalten, Videos über Justus Liebig gestalten sowie Marburgs Altstadt mit einem Outdoor-Escape-Room erkunden. Außerdem konnten wir den deutsch-französischen Zusammenhalt im Kletterwald festigen und im Frankfurter Filmmuseum in fantasievollen Trickfilmen feiern.

Dass der Abschied fast ohne Tränen verlief, dürfte daran liegen, dass bereits viele weitere Treffen und Besuche in den Ferien und/oder die erneute Teilnahme im nächsten Schuljahr vereinbart wurden.

Wenn auch du 2024 dabei sein möchtest, melde dich bei Frau Kümmel.

Vive l’amitié franco-allemande!

San Diego 2022