Die 7d stürmt die Burg Gleiberg!

Vor den Osterferien machte die Klasse 7d eine Exkursion zur Burg Gleiberg in Krofdorf. Dieser Ausflug bildete den Abschluss einer Unterrichtsreihe in Deutsch, in der der Roman „Parzival“ als Jugendbuch gelesen worden war. Auch in Geschichte ist in der 7 das Thema Mittelalter, sodass die Schüler in der Theorie schon mit Rittern, Turnieren, Minnesängern und Burgen vertraut waren.

Im Burghof empfing uns der „Burgexperte“ Herr. Dr. Leib.

Die Schülerin Helene Heydel schreibt dazu:

„Von ihm erfuhren wir alles Wichtige über die Geschichte der Burg Gleiberg, deren Grundmauern um das Jahr 1000 von Graf Friedrich I. errichtet und die 1646 im Dreißigjährigen Krieg großteils zerstört wurde.

Zuerst ging es für uns in einen unterirdischen Raum, der früher mal als Kühlraum diente.Wir besichtigten den mittlerweile zugewachsen Brunnen, lernten viel über die dicken Mauern, den sogenannten Zwinger und das Herrenhaus. 

Fakten, Fakten, Fakten – manchmal vielleicht ein bisschen viele. Doch dann kam ein Highlight, das uns alle wieder aufweckte: Der Schacht! - die mittelalterliche Toilette.

Hierzu ein Fun Fact: Der Begriff „Scheißwetter“ stammt daher, dass Regen früher auf dem Schacht durchaus praktisch war. Das, was herunterfiel, konnte besser vom nassen Boden aufgenommen werden. Ironischerweise war ‚Scheißwetter‘ also damals etwas Positives!

Wir erfuhren aber, dass sich im unteren Teil damals ein Kerker befand. Außerdem diente der Turm bei Belagerung als Rückzugsort, obwohl er dafür kaum geeignet war, denn er hatte keinen Brunnen. Man brauchte als Belagerer also nur etwas Geduld!

Der Ausflug zur Burg Gleiberg war für uns eine tolle Erfahrung. Wir haben viel gelernt, viel gelacht, Geschichte hautnah miterlebt und eine tolle Zeit miteinander verbracht!“