Studienfahrt nach Straßburg

Dienstag

Vom 07.-10. Juni durften wir mit dem Französischkurs der neunten Klasse, dem Wahlkurs der neunten Klasse und dem Französischkurs der achten Klasse zusammen nach Straßburg in Frankreich fahren. Eigentlich war die Fahrt für den Jg. 7/8 vorgesehen, aber Corona verlangte Geduld.

Am Dienstag, dem 7. Juni 2022, begann unsere Reise nach Frankreich. Gemeinsam fuhren wir circa vier Stunden nach Straßburg. Die Fahrt verlief gelassen und unproblematisch. Nachdem wir voller Freude in Straßburg angekommen sind, liefen wir zu dem wunderschönen Münster. Wir durften sportlich die 330 Stufen bis hoch zur Aufsichtsplattform steigen. Die Aussicht von oben war überragend, weshalb sich dieser anstrengende Trip gelohnt hat. Im Anschluss gingen wir in die Kathedrale hinein und konnten die Prachtstücke innerhalb des Münsters bewundern. Zusammen liefen wir daraufhin in die Innenstadt von Straßburg, um eine kleine Stadtrallye vorzubereiten. In kleinen Gruppen von drei bis sechs Leuten durften wir zehn allgemeine Sachen über Straßburg herausfinden. Da wir insgesamt drei Stunden Zeit hatten, als Gruppe die Stadtrallye zu erledigen, konnte man daraufhin noch in einige Läden gehen und ein paar Mitbringsel kaufen. Nach diesen drei Stunden fuhren wir das erste Mal zur Jugendherberge in Kehl. Sobald wir angekommen sind, bekamen wir unsere Zimmerschlüssel und Bettbezüge und machten uns auf in unsere Zimmer. Das Abendessen in der Jugendherberge gab es im Anschluss und hat jedem von uns nach solch einem langen Tag gutgetan.  

Zum Abschluss des Tages haben sich noch ein paar Schüler Pizza bestellt, um sie während des Fußballspieles Deutschland gegen England zu genießen. Manch andere sind zum Aussichtsturm direkt neben der Jugendherberge gelaufen, um dort den Abend noch ausklingen zu lassen.

Mittwoch

Mit einem leckeren Frühstück startete unser Tag problemlos. Unser Busfahrer holte uns daraufhin ab und fuhr uns zu einem Markt in Straßburg, welcher sehr ähnlich zu dem ist, den wir auch aus Gießen kennen. Um etwas mehr über die Geschichte von Straßburg herauszufinden, hatten wir im Anschluss eine Bootstour auf dem Fluss mitten in Straßburg. Diese ging circa eine Stunde und war spannender als erwartet. Durch die Verglasung des Bootes hatte man von allen Seiten eine gute Sicht auf die Stadtteile. Nachdem diese geschichtliche Einheit geschafft war, durften wir wieder in Kleingruppen von mindestens drei Leuten durch Straßburg laufen und gemeinsam die Stadt weiterhin erkunden. Das berühmte Europaparlament war ein weiterer Ort, den wir uns anschauen durften. Damit wir auch verstehen können, welche Aufgaben dort ausgeführt werden, klärte uns ein netter Mann auf. Nach dieser einstündigen Aufklärung durften wir noch ein paar Politikern in der Plenarsitzung zuhören, was ihre Vorstellungen und Pläne für unsere Zukunft sind. Mit einem großen Hunger und ein wenig Müdigkeit fuhren wir daraufhin auch wieder in die Jugendherberge zurück. Eine knappe Stunde vor Ruhezeit versammelten sich einige Gruppen im Gemeinschaftsraum, um ein paar Gesellschaftsspiele zu spielen.

Donnerstag

Am nächsten Morgen gab es ein bisschen mehr Zeit für das Frühstück, sodass wir perfekt in den Tag starten konnten. Mit einer Besichtigung der „Montagne des singes“ fing der Tag auch schon an. In diesem Park sieht man Affen in ihrer naturnahen Umgebung. Gemeinsam fuhren wir eine knappe Stunde zu unserem Ziel. Kurz bevor wir ankamen, fing es auch schon an zu regnen, was aber keinen abschreckte. Man ist nur wenige Meter in den Park gelaufen und entdeckte schon einige Affen. Sobald man weiterlief, traf man auf die Essensfütterung der Affen, wo allgemeine Informationen über die Affen innerhalb des Parks erzählt wurden. Ein Highlight in diesem Park waren die Affenbabys, welche frisch geboren waren. Nach vielen Bildern und Videos verließen wir auch schon wieder den Park. Keine zehn Minuten vom Affenpark entfernt ist eine wunderschöne Burg mit einer herausragenden Aussicht. Auf dieser Haut Koenigsbourg durften wir uns eine halbe Stunde frei bewegen oder im Bus warten, aufgrund des Wetters.

Damit wir nicht nur Straßburg besichtigen können in Frankreich, besuchten wir auch die Stadt Colmar, welche circa anderthalb Stunden von Straßburg entfernt ist. Dort wartete auch schon die nächste Aufgabe für unsere Gruppen. Um die Stadt von vielen verschiedenen Seiten zu sehen, gab es eine Fotorallye. Insgesamt bekamen wir vier Stunden Zeit, sodass wir auch andere Aktivitäten vor Ort erledigen konnten. Als krönender Abschluss war der letzte Abend auch der schönste von allen, den wir auf dem Parkgelände der Jugendherberge direkt am Rheinufer verbrachten.

Freitag

Unser letzter Tag in Frankreich. Koffer gepackt, Zimmer aufgeräumt, Betten abgezogen und gefrühstückt, fuhren wir ein letztes Mal gemeinsam in die Innenstadt Straßburgs. Dort warteten auch schon die Interviews auf uns, welche wir im Unterricht schon vorbereitet hatten. Wir haben Franzosen viele Fragen über Straßburg gestellt, sodass wir eine kleine Sicht der „Einheimischen“ haben. Nachdem diese Interviews viel besser liefen als erwartet, sind wir gemeinsam mit allen Flammkuchen essen gegangen. Diese wurden von dem Geld bezahlt, welches am Ende der Klassenfahrt übrigblieb. Ein Kellner, der dort arbeitete, führte uns durch den Laden in den hinteren Bereich, wo ein großer Raum auf uns wartete. Damit jeder was von diesen Flammkuchen haben konnte, egal ob Vegetarier oder nicht (das Original ist mit Speck belegt), gab es insgesamt 5 verschiedene Sorten von ihren leckeren Flammkuchen. Währenddessen warteten kleine Überraschungen auf die Gewinner der Stadtrallye und der Fotorallye. Nachdem die ersten beiden Plätze beider Rallyes ihre Gewinne bekommen hatten, ging es leider auch schon zum Bus. Natürlich freuten wir uns, unsere Familien wiederzusehen, dennoch wussten wir, dass uns die Zeit in Frankreich fehlen wird. Im Bus ließen wir diese aufregende gemeinsame Fahrt nochmal Revue passieren und verabschiedeten uns von Frankreich. Nach einer vierstündigen Fahrt inklusive kurzer Pause kamen wir auch schon wieder in Gießen sicher und heile an. Jeder von uns wird diese großartige, gemeinsame Zeit nicht vergessen. Danke an die drei Lehrer*innen Frau Kümmel, Frau Füg und Herrn Krawczyk, welche diese Zeit, dank ihrer Unterstützung und ihren ganzen Planungen, umso schöner gemacht haben.

Lielle Schnarr, Klasse 9e

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