FAQ Tabletstufen

Erläuterungen und FAQs zur stufenweisen Einführung von iPads an der Herderschule

Die Herderschule macht sich auf den Weg, elternfinanzierte digitale Endgeräte einzuführen. Den organisatorischen Rahmen für diesen Prozess hat eine AG bestehend aus Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften erarbeitet und eine Konzeptgruppe bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Schulelternbeirats sowie Lehrkräften hat das Umsetzungskonzept und diese FAQs erarbeitet, welche Antworten auf die drängendsten Fragen zur Einführung der Tablets geben sollen. Natürlich ist dieser Prozess noch nicht ab geschlossen und das Umsetzungskonzept wird sicher in einzelnen Punkten angepasst werden müssen. Außerdem steht die endgültige Verabschiedung in den entscheidenden schulischen Gremien noch bevor.

Der Schulelternbeirat hat sich am 19.07.22 mit sehr großer Mehrheit für diesen Weg ausgesprochen. Die Schülervertretung, die Gesamtkonferenz und abschließend die Schulkonferenz werden sich im neuen Schuljahr mit dem Konzept befassen. Wenn die Gremien zustimmen, ist die Einführung von Tabletstufen für die Jahrgänge 9 und 11 im zweiten Halbjahr 2022/2023 geplant. In einem nächsten Schritt sollen alle verbleibenden Jahrgangsstufen ab Stufe 7 mit Tablets ausgestattet werden. 

Die Corona-Pandemie hat mit der Digitalisierung der Schulen einen Prozess beschleunigt, der
an zahlreichen Schulen schon Jahre vorher initiiert war. Defizite in digitaler schulischer
Infrastruktur und ein Mangel an Erfahrung in der Implementierung digitaler Endgeräte in den
Unterricht wurden durch die Anforderungen des Distanzunterrichts überdeutlich.
Unsere Schule hat bereits vor der Pandemie die Digitalisierung in den Blick genommen und
zunächst ein langfristig angelegtes Fortbildungsprojekt mit dem Titel “Tablet in Lehrerhand”
durchgeführt, um die Lehrenden im unterrichtlichen Einsatz der digitalen Endgeräte durch
Hospitationen, Workshops und Mikrofortbildungen zu schulen. Im Sinn hatten wir dabei eine
langsame Transformation hin zu einem Einsatz digitaler Schülerendgeräte. Die Pandemie hat
letzten Endes eine Beschleunigung dieses Prozesses erzwungen.
Wir verstehen diese Herausforderung als große Chance, die Kompetenzen aller am
Unterricht Beteiligten zu erweitern und eine neue Phase curricularer Arbeit in den einzelnen
Fachbereichen zu beginnen.
Seit 2019 nutzen über 30 Kolleginnen und Kollegen ein Apple iPad für die Gestaltung ihres
Unterrichts.
Das Land Hessen hat allen Lehrerinnen und Lehrern 2021 ein digitales Endgerät zur
Verfügung gestellt. Eine Vorgabe des Schulträgers war, dass ein einheitliches Gerät für alle
Lehrenden beschafft werden musste. Aufgrund der Erfahrung mit dem Projekt „Tablets in
Lehrerhand“ wurde für die Herderschule als einheitliche Plattform ein Apple iPad festgelegt.
Im Jahr 2021 wurden von der Herderschule drei iPad-Koffer beschafft mit jeweils 16
Geräten; diese Geräte werden für einzelne Projekte in Klassen bzw. Kursen ausgegeben; die
Nutzung entspricht der Belegung eines Computerraums, in dem die Schülerinnen und
Schüler mit Windows basierten PCs arbeiten können.

Das iPad hat sich inzwischen zum Standardgerät in der schulischen Nutzung entwickelt, was dazu geführt hat, dass Schulträger und Schulen umfangreiche Erfahrungen gesammelt haben, von denen wir profitieren können. Außerdem haben sich Fortbildungsangebote für Lehrkräfte sowie die Didaktik besonders auf das iPad konzentriert.

Natürlich gibt es auch leistungsstarke Geräte anderer Hersteller, wie z.B. die windowsbasierten Surface-Geräte von Microsoft, die Chromebooks von Google oder diverse Android-Tablets (z.B. Samsung Galaxy). Alle hier erwähnten Gerätetypen haben ebenso wie das iPad weltweit in den letzten zehn Jahren den Weg in die Schulen gefunden. Doch in deutschen Bildungseinrichtungen hat sich inzwischen eindeutig das Apple iPad durchgesetzt. Dieser Siegeszug ist sicher nicht alternativlos, hat aber Gründe, die vor allem in den Bereichen unterrichtsrelevante Apps, Bedienbarkeit, Zuverlässigkeit, Datenschutz zu finden sind.

Folgende Punkte sprechen für den Einsatz von iPads:

  • zahlreiche schulrelevante Apps sowie ein großes Angebot an schulischen Apps
  • vorbereitete Strukturen für schulisches Lernen durch erprobte Lösungen für Schulträger, Schulen und Benutzer
  • einfache intuitive Bedienung
  • verlässliches Betriebssystem
  • lange garantierte Versorgung mit Updates (mind. 6 Jahre)
  • lange Akkulaufzeit
  • gute Qualität und Wertstabilität
  • sehr gute Stiftbenutzung für Handschrift
  • einfache und zuverlässige Installation von Apps auf vielen Geräten gleichzeitig
  • hohe Datenschutzstandards
  • einfache Einbindung in das pädagogische Netzwerk
  • einfache und zuverlässige Übertragung von Schüler- und Lehrerbildschirmen auf einen Beamer oder ein interaktives Whiteboard
  • die erwartete Nutzungsdauer liegt mit über 5 Jahren deutlich über der erwartbaren Nutzungsdauer anderer Tablets. Dadurch müssen iPads nur einmalig angeschafft werden und die höheren Kosten für ein einzelnes Gerät relativieren sich wieder

Andere ausführliche Begründungen finden Sie auch unter folgenden Links:

Um eines gleich vorwegzunehmen: Digitalisierter Unterricht ist nicht automatisch besserer Unterricht. Die Lernerfolge von Schülerinnen und Schülern steigen nicht wie durch Zauberhand durch den Einsatz von Tablets und deren Gebrauch ist auch nicht in allen Unterrichtssituationen notwendig und sinnvoll. Was sich aber durch den Einsatz von Tablets schlagartig verbessert und erweitert, sind die Möglichkeiten kollaborativen Arbeitens.

Tablets sind mächtige Produktivitäts- und Recherchewerkzeuge, die es Schülerinnen und Schülern ermöglichen, in sehr kurzer Zeit innerhalb einer Unterrichtssituation einen teilbaren Text, ein Schaubild, ein Diagramm, eine Website, eine Präsentation, audiovisuelle Aufnahmen etc. zu erstellen, mit anderen auszutauschen, gemeinsam zu bearbeiten oder bei der Lehrkraft abzugeben.

Die Lehrkräfte können z.B. innerhalb weniger Minuten Umfragen durchführen, mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam digitale Pinnwände erarbeiten, digitale Lernplakate erstellen lassen, interaktive Lernspiele spielen etc. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

Die Heftführung kann digital, aber dennoch handschriftlich erfolgen. Falls digitale Ausgaben unserer Lehrwerke vorhanden sind, können diese ggfs. das Buch ersetzen oder ergänzen.

Als größter Vorteil kann aber der der Chancengleichheit angesehen werden, da alle Schülerinnen und Schüler mit einer vergleichbaren Geräteklasse ausgestattet sind, die für alle unterrichtlichen Belange ausreichend ist und sicherstellt, dass die Möglichkeiten der Produktivität sowie die Teilhabe an den Vorteilen der digitalisierten Welt nicht mehr von der sehr unterschiedlichen Ausstattung der Elternhäuser abhängen.

Ja. Es muss allerdings genügend Speicher für die schulischen Zwecke vorhanden sein. Persönliche Daten sollten immer passwortgeschützt sein. Außerdem müssen von den Schülerinnen und Schülern die persönlichen Rechte der Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrkräfte sowie von allen anderen Personen eingehalten werden.

Mit einer privaten Apple-ID stemmen Sie in Ihrem privaten Umfeld alle Geräteverwaltungen,
tätigen Einkäufe im App Store, organisieren eine Familienfreigabe und vieles mehr.
Für ein möglichst reibungsarmes Umschalten der iPads zwischen Schul- und Privatbetrieb ist
es sinnvoll, eine bereits vorhandene private Apple-ID zu verwenden. Über diese ID werden
dann im schulischen Umfeld ebenfalls alle notwendigen Verwaltungsaufgaben organisiert.
Das Umschalten zwischen dem schulischem und dem privatem Betriebszustand erfolgt
tatsächlich sekundenschnell, denn es müssen keine Daten hin und hergeschaufelt werden,
sondern es werden lediglich gesperrte Apps und unerlaubte Kommunikationen
ausgeblendet.
Diese Arbeit erledigen die Nutzerprofile der MDM Software.
Eine sogenannte “verwaltete Apple-ID“ ist dann zu empfehlen, wenn
• Auf keinen Fall Zahlungsdaten eingetragen werden sollen, weil z.B. ansonsten alle
anderen Familienaktivitäten mit dem Google-Ökosystem (Android & Co.)
durchgeführt werden.
• Der iPad-Verwendung ausschließlich mit Geräten aus iPad-Koffern geschieht.
Mit dieser “schulischen” Apple-ID stehen auf dem iPad ausschließlich diejenigen Inhalte und
Apps zur Verfügung, die im Schulprofil hinterlegt wurden.
Es ist dann ein reines Schul-iPad.
Das Umschalten zwischen der privaten und der “schulischen” Apple-ID verursacht erhebliche
Datentransfers und dauert je nach Datenmenge sehr lange. Folglich würde bei einer großen
Schülerzahl, die gleichzeitig die IDs umschalten schlicht das Schulnetz zusammenbrechen.
Und ob die Lernenden dann rechtzeitig alle benötigten Unterlagen bereit haben steht in den
Sternen.

Daten, die gemeinsam bearbeitet werden, sollten auf gemeinsam nutzbaren Datenbereichen
– z.B. auf iServ – gespeichert werden. Diese Daten werden natürlich ebenfalls automatisch
gesichert.
Eine regelmäßige Datensicherung ist sehr wichtig, um unangenehme Datenverluste, z.B. von
digitalen Schulheften, Referaten, Bildern oder Präsentationen zu vermeiden. Die einfachste
und von uns empfohlene Lösung ist die Aktivierung des vollautomatisierten iCloud-Backups,
um alle wichtigen Daten des Gerätes zu sichern. Wer dazu keine Apple-ID nutzen möchte,
kann manuelle Daten-Backups über die Software iTunes mit dem eigenen Computer erstellen.
Darüber hinaus gibt es noch weitere Backup-Lösungen wie z.B. iMazing, die ohne Apple-ID
funktionieren.
Wenn iPads mit bereits vorhandenen schulrelevanten Inhalten benutzt werden sollen, muss
hier eine Datenübertragung vom “Alten Zustand” auf den administrierten Zustand
(zurücksetzen und MDM etc.) erfolgen. Welcher Weg hier optimal ist, kann im Moment noch
nicht eindeutig kommuniziert werden, da hier noch Erfahrungen fehlen.

Leider nein. Ein heterogener Betrieb unterschiedlicher Tablet-Ökosysteme und daraus
resultierender Einsatz verschiedener Klassenraumsysteme und Apps ist weder technisch
störungsfrei, noch aus Gründen der Praktikabilität realistisch umsetzbar.

Die Anschaffung eines Pencils und einer Hülle sind verpflichtend.

Für die individuelle Arbeit mit audiovisuellen Medien sollte ein Kopfhörer (mit Mikrofon) zur Verfügung stehen. Hier genügen ausdrücklich einfache Kopfhörer mit 3,5 mm Klinkenstecker und integriertem Mikrofon, die für ca. 20 € oder auch günstiger erhältlich sind.

Die Anschaffung einer Bluetooth-Tastatur (bzw. Tastaturhülle) ist optional, wird aber von uns empfohlen.

Passend zum ausgewählten iPad kann der originale Apple Pencil (1. und 2. Generation) erworben werden. Alternativen anderer Hersteller können ebenfalls verwendet werden, die Schule kann aber leider keinen Support für diese Geräte leisten.

Einen Vergleich finden Sie unter dem folgenden Link:
https://www.macwelt.de/ratgeber/Das-beste-iPad-Zubehoer-fuer-die-Schule-Teil-1-11184608.html

Als Hülle eignet sich jede Hülle, die das iPad an den Rändern verdeckt, den Bildschirm überragt und die Rückseite komplett verdeckt. Günstige Hüllen bekommen Sie bereits ab 10 €. Hüllen mit integrierter Tastatur, wie z.B. Logitech Slim Folio, sind ab ca. 55 € erhältlich.

Gut funktionierende separate Bluetooth-Tastaturen gibt es in allen Preislagen. Sehr leicht und unempfindlich z.B. gegenüber Krümeln und Flüssigkeiten ist die Logitech Keys-to-Go (https://www.logitech.com/de-de/products/ipad-keyboards/keys-to-go.html). Der aktuelle Straßenpreis liegt bei ca. 50 €. Es gibt aber auch deutlich günstigere Tastaturen.

Natürlich kann die gewählte Hülle aufgrund ihres Designs und der Farbwahl ein Ausdruck von Individualität sein. In erster Linie sollte die Hülle aber das iPad gut schützen und sie sollte unbedingt eine Möglichkeit der Stiftaufbewahrung bieten.

Sie haben die Möglichkeit, den Pencil und die Hülle ebenfalls direkt bei der Firma Theile im Rahmen des Bestellvorgangs mitzubestellen.
Sie können die Zubehörteile aber auch alle eigenständig besorgen und nur das iPad über den Warenkorb der Firma Theile beziehen.

Grundsätzlich ja. Unsere Schule möchte auf Basis der Vorüberlegungen der Tablet-AG und
nach eingehender Beratung den Beschluss in allen schulischen Entscheidungsgremien
fassen, dass ab dem nächsten Schuljahr Apple iPads beginnend mit den kompletten
Jahrgängen 9 und 11 als elternfinanzierte Endgeräte verbindlich im Unterricht eingesetzt
werden.
Diesen Weg sind bereits einige Schulen in unserer Region gegangen. Sie befinden sich in
Einklang mit aktuellen Gesetzgebungsverfahren, die vorsehen, die Anschaffung digitaler
Schülerendgeräte durch die Eltern im Hessischen Schulgesetz zu verankern.
Uns ist bewusst, dass Eltern in Hessen auf Grund der Lernmittelfreiheit möglicherweise
andere Erwartungen haben. Eine Finanzierung digitaler Endgeräte ist auf absehbare Zeit in
Hessen leider nicht zu erwarten.

Ein eigenes iPad kann mitgebracht werden. Es fallen allerdings zusätzlich die MDM
Lizenzgebühr (25€), sowie eine einmalige Einrichtungsgebühr (20 €), zahlbar an die
Fördergesellschaft der Herderschule, an. Das mitgebrachte iPad muss vor der Integration in
das MDM auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden.
Der beste Weg für die dafür notwendige Datensicherung ist noch in Klärung und wird
entsprechend in einer separaten, anlassbezogenen Information kommuniziert.

Eine Finanzierungsmöglichkeit über die Firma Theile besteht. Über die genauen Konditionen
werden wir informieren, sobald der Bestellprozess beginnt.

Für Schülerinnen und Schülern, die sich aus eigenen Mitteln kein Endgerät kaufen können,
gibt es verschiedene Möglichkeiten, ein Gerät zu erhalten:
• Bildung-und-Teilhabe-Paket (Job-Center Gießen)
Bisher gibt es keine generelle Regelung zur Kostenübernahme von digitalen
Endgeräten. Es muss ein individueller Antrag gestellt werden mit der schriftlichen
Bestätigung der Schule, dass in der Klasse der Schülerin / des Schülers ein Tablet
verpflichtend im Unterricht eingesetzt wird.
• Bei besonderen Umständen können Leihgeräte der Schule nach individueller
Beratung auf Antrag ausgegeben werden.
• Mietgeräte über die Fördergesellschaft der Schule
Die Konditionen stehen noch nicht fest, werden sich aber an den
Finanzierungskonditionen der Firma Theile orientieren.

Eine Pflichtversicherung besteht nicht. Eine eventuelle Versicherung obliegt den jeweiligen
Erziehungsberechtigten, da Sie am besten wissen, ob eine Versicherung notwendig ist. Der
Abschluss einer Versicherung ist auch über den Warenkorb der Firma Theile beim
Bestellvorgang möglich. Die Kosten sind aber relativ hoch.
Bitte überprüfen Sie Ihre Hausratversicherung. Möglicherweise lässt sich das iPad zusätzlich
in die Versicherung aufnehmen oder ist bereits in Ihrem Tarif versichert.

Für den Kauf der iPads haben wir für Sie einen Bestellvorgang organisiert, der durch einen
Apple-zertifiziertes Unternehmen, die Firma Theile, durchgeführt wird.
Für die Bestellung bekommen Sie einen QR Code, der Sie zur einem für unsere Schule
eingerichteten Warenkorb führt und Ihnen alle Auswahlmöglichkeiten aufzeigt. Dort
können Sie das entsprechende Gerät auswählen und inklusive Zubehör bestellen.
Alle, die ein neues Gerät beschaffen müssen, bestellen dieses bitte über diese
Sammelbestellung. So können die iPads direkt in das schulische System eingebunden
werden, was Voraussetzung für eine schulische Nutzung (Verwaltung/Installation der
pädagogischen Apps, digitaler Bücher usw.) ist. Darüber hinaus entfallen Ihnen zusätzliche
Kosten und zusätzliche Aufwände (Installation, Datensicherung, Zurücksetzen des Geräts).

Vorabinformation: Zunächst erhalten Sie von der Schule einen Brief, indem Ihnen die
Homepage für den Bestellvorgang, das entsprechende Passwort und die Frist für den
Bestellzeitraum mitgeteilt werden.
Bestellung: Bitte nehmen Sie innerhalb des von der Schule genannten
Bestellzeitraums die Bestellung über den Warenkorb der Firma Theile vor. Es stehen
Ihnen verschiedene Modelle zur Verfügung. Für rein schulische Zwecke empfehlen
wir das iPad Wi-Fi 64 GB mit dem Stift.
Versand: Nach der Bestellung werden die Geräte an die Schule geschickt und dort für
den Einsatz im Unterricht vorbereitet. Die Ausgabetermine werden Ihnen rechtzeitig
mitgeteilt.
Falls sich an dieser Prozedur oder dem empfohlenen Standardgerät Änderungen ergeben,
werden alle Betroffenen darüber gesondert informiert.

Sie haben das iPad gekauft und es gehört selbstverständlich Ihnen bzw. Ihren Kindern. Für
die Dauer des Schulbesuchs an unserer Schule treten Sie jedoch die Administration
vollständig an uns ab. Selbstverständlich verfügen Eltern weiterhin ebenfalls über
Kontrollrechte an Ihren iPads.
Die Geräteadministration seitens der Schule hat den Vorteil, dass Ihr Kind jeweils die
optimalen Apps sowie die digitalen Schulbücher (sofern vorhanden) für die jeweilige
Klassenstufe bzw. für das Fach nutzen kann und das Gerät jederzeit für den schulischen
Einsatz tauglich ist. Hinzu kommen Apps für den Unterricht, welche die Schule anschafft und
dabei vergünstigte Konditionen für den Bildungsbereich erhält. So können wir für diese Apps
Lizenzen erwerben und an die Schülerinnen und Schüler kostenlos verleihen. Die Kosten für
Apps, die zentral erworben werden, betragen im Allgemeinen nur 50% der
Einzellizenzpreise.

Allgemeine Informationen sind für die Administratoren sichtbar:
IP- und MAC-Adresse, iOS-Version, Modellname und -nummer, Gerätename, Besitzer,
Ladezustand, Speicherzustand, installierte Apps, Zeitpunkt der letzten Onlineverbindung,
Datum der Installation, installierte Profile, Steuerung durch Lehrkräfte.
Nicht einsehbar sind sämtliche private Daten und Dateien, wie Fotos und Videos, Kalender,
Adressbuch, Mails und Kontakte, Nachrichten, Safari-Browserverlauf sowie alle anderen
gespeicherten Daten.
Sollte ein Gerät nicht auffindbar sein, können Administratoren das Gerät in den Lost-Modus
setzen, sodass das Gerät gesperrt wird und dann tatsächlich geortet werden kann. Dies wird
auf dem Gerät deutlich angezeigt.

Zur Verwaltung der iPads gehören beispielsweise der Einkauf von Apps auf Kosten der
Schule, die Verwaltung von Nutzern, die Einrichtung von Profilen (Zuteilung von Klassen und
Kursen), die Aktualisierung des Betriebssystems und der Apps, …
Der Apple School Manager (ASM) ist die Basis der Geräteverwaltung, der durch ein
Verwaltungsprogramm (Mobile Device Management System, kurz MDM), in unserem Fall die
Software JAMF, ergänzt wird. Ein MDM macht es also möglich, eine Vielzahl an Geräten und
Einstellungen während des Schuljahres zu verwalten bzw. zu administrieren.
Alle iPads müssen im ASM und MDM eingebunden werden; die Schülerinnen und Schüler
sowie die Lehrkräfte können dann automatisch ihren jeweiligen Klassen und Kursen
zugeordnet werden, so wie dies auch in iServ realisiert ist. Nur, wenn die Geräte, die
Benutzer und die Gruppen zugeordnet sind, kann eine Zusammenarbeit der Schülerinnen
und Schüler untereinander und mit den Lehrkräften ermöglicht werden. Die Lehrenden
können dann individuell die Arbeit der Lernenden auf den iPads unterstützen – zum Beispiel
über die App Classroom.
Viele Schülerinnen und Schüler vergessen ihre Zugangspasswörter zu den unterschiedlichen
Systemen. Sehr oft ist daher ein Zugriff auf die eigenen Dateien nur über die Vergabe eines
neuen, temporären Kennworts möglich. Ohne ein zentrales Management kann dies nicht
realisiert werden.

Selbstverständlich kann das iPad auch privat genutzt werden.
Es ist das erklärte Ziel der Schule, die Regeln für die schulische Nutzung aufzuheben, sobald
das iPad nicht mehr mit dem schulischen WLAN verbunden ist. Im schulischen Betrieb
gegebene Einschränkungen, wie z.B. das Blockieren von Netflix, gelten dann nicht mehr.
Die Erfahrung anderer Schulen hat jedoch gezeigt, dass diese ortsgebundenen Regeln
technisch noch nicht einwandfrei und ohne Störungen umgesetzt werden können.
Aus diesem Grund müssen die Geräte für eine Übergangszeit mit zeitgesteuerten
Nutzerkonten betrieben werden.
Das bedeutet, dass während der Kernzeit des Unterrichts Einschränkungen durch das
Verwaltungsprogramm möglich sind, die erst nach dem Ende der Unterrichtszeit aufgehoben
werden. Auch dann, wenn ihr Kind, z.B. wegen einer Erkrankung, die Schule gar nicht
besucht.
Davon nicht betroffen ist jedoch die Möglichkeit, eine zusätzliche private Apple-ID zu
verwenden, die unabhängig von der Verwaltung durch die Schule die uneingeschränkte
Nutzung des iPads jederzeit ermöglicht.
Hierfür kann zwischen den beiden Apple-IDs umgeschaltet werden, was jedoch Zeit und eine
online-Verbindung erfordert. Dies könnte beispielsweise bei einer längerfristigen
Abwesenheit der Schülerin oder des Schülers sinnvoll sein.

Bei offen gebliebenen Fragen wenden Sie sich gerne über ipads@herderschule-giessen.de an
uns. Wir nehmen dann mit Ihnen Kontakt auf (auch telefonisch, wenn Sie uns Ihre Nummer
hinterlassen).
Antworten auf die häufig gestellten Fragen werden zukünftig auch auf der neuen Homepage
veröffentlicht, so dass interessierte Eltern sich bereits vor der Schulanmeldung entsprechend
informieren können.

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