Unter der Sonne Kaliforniens – San Diego Austausch 2015

Nach einem fast dreiwöchigen erlebnisreichen Austausch sind alle 40 (!) Schülerinnen und Schüler der Herderschule wieder aus San Diego, Kalifonien zurückgekommen. Dieses Mal war das Wetter für kalifornische Verhältnisse ungewohnt regnerisch und rauh, statt der üblichen 24-27 Grad mit Sonnenschein blieb das Thermometer öfters zwischen 16-20 Grad stecken, was für uns natürlich immer noch sehr angenehm war. „Wir wären am liebsten dageblieben“, sagen drei Mädels aus der Jahrgangsstufe 8 (deren Namen hier nicht genannt werden dürfen), „aber das konnten wir unseren Eltern dann doch nicht antun“. Der San Diego-Austausch mit unserer amerikanischen Partnerschule Albert Einstein Academies läuft bereits seit mehreren Jahren ausgesprochen erfolgreich, aber dass wir dieses Mal 40 Teilnehmern diesen Aufenthalt in Kalifornien ermöglichen konnten, ist etwas ganz Besonderes.

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Neben der Teilnahme am Schulunterricht der Albert Einstein Middle School fanden eine Reihe von Unternehmungen statt, die den jungen Leuten spannende Erfahrungen bescherten und den Kontakt mit der amerikanischen Kultur intensivierten. Bei der Old Town Trolley Tour lernten die Kindern nicht nur einiges über die Geschichte Kaliforniens und die Besonderheiten der Stadt San Diego, sondern hatten auch die einmalige Gelegenheit, mit nackten Füßen den feinen Sand des Pazifiks am Coronado Beach zu durchwühlen – wie Marilyn Monroe vor dem Panorama des berühmten Hotels „Del Coronado“ beim Dreh von „Manche mögen’s heiß“.

Weitere Highlights unseres Aufenthaltes waren der Besuch des Zoos und des Seaworld Park sowie eine Fahrt nach Hollywood, wo wir mit insgesamt 80 Kindern (Herderschüler und amerikanische Austauschpartner) die Universal Studios unsicher machten.

Auf die Frage, was ihnen am besten gefallen habe an unserem Austausch, antworteten viele Jungen und Mädchen strahlend „Alles“. Ob das wohl auch den sogenannten „Lock-down-drill“ einschließt, den wir in der Schule erleben durften? Hier wurde nämlich das Verhalten für den Ernstfall eines Amoklaufs erprobt , d.h. alle Kinder wurden mit Hilfe eines automatischen Schließsystems für 5 Minuten in den Klassenräumen eingeschlossen und mussten sich unter den Tischen verstecken. Außerhalb des Schulunterrichts erstellten unsere 7.- und 8.-Klässler noch gemeinsam mit ihren Austauschpartnern jeweils ein Video oder eine Fotostory im Rahmen des Projekts Body&Soul sport/food, das demnächst an der Herderschule vorgestellt wird.

 

Als sich die Austauschpartner am Flughafen zum Abschied umarmten, ließen viele ihren Tränen freien Lauf – die gemeinsame Zeit war einfach zu schön, und bis zum Wiedersehen im Mai scheint es noch so lang! Auf dem Rückflug durften wir dann bei recht stürmischem Wetter (Windgeschwindigkeit ca. 70km/h) in London zwischenlanden, da wurde es doch dem einen oder anderen im Flieger ein klein wenig mulmig und erinnerte an die Fahrgeschäfte im Vergnügungspark. Obwohl es nach den Aussagen des Flughafenpersonals nach unserer Landung an Europas größtem Flughafen London Heathrow zunächst als „nicht mehr möglich“ eingeschätzt wurde, mit 43 Personen innerhalb von 60 Minuten die verschärften Sicherheitskontrollen zu passieren, haben wir den Anschlussflug nach Frankfurt gerade noch erwischt –im Laufschritt. Eltern und Kinder konnten sich in Frankfurt dann wieder glücklich in die Arme schließen, und entgegen aller möglichen Unkenrufe waren auch sämtliche Koffer mit angekommen.

 

Abschließend ist noch lobend zu erwähnen, dass nicht nur Herr Lohr, Frau Platt und ich vom Benehmen unserer Austauschkinder sehr angetan waren, sondern dass auch die Gasteltern, mitreisende Fluggäste, eine Reihe fremder Menschen sowie Flugbegleiter und Lehrer der Albert-Einstein-Academy sich immer wieder sehr positiv über das Verhalten unserer tollen Kinder geäußert haben, die sich hiermit als wahre Botschafter unserer (Schul-)Kultur erwiesen haben. Macht weiter so!

Wer beim nächsten San Diego Austausch mitmachen möchte, soll bitte das Anmeldeformular ausfüllen und vor den Osterferien in den Briefkasten in der Mensa einwerfen (bei Frau Hofmann oder Frau Fricke).

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