Toleranzwelten in der Herderschule

„Jeder ist anders“, „Augen auf!“ und „Farbe bekennen“ lauteten nur einige der vierzehn Szenen, welche Schülerinnen und Schüler der Herderschule zum Thema „Toleranzwelten“ entwickelten.

Nach dem Erfolg im letzten Jahr, als zu dem Titel „Gefühlswelten“ gearbeitet wurde, ging die Reihe „Kultur im Container“ nun in die zweite Runde. Die Theater-AG der Jahrgangsstufe 5 und die Darstellendes-Spiel-Kurse der Stufen 7 bis 12 entwickelten zum Stichwort „Toleranz“ kurze Szenen und präsentierten diese am Freitagabend einem großen Publikum.

So beschäftigte sich die Theater-AG mit der aktuellen Asylproblematik und rief durch die Darstellung des individuellen Schicksals von Aischa zum Abbau von Vorurteilen auf. Mit kontrastreicher musikalischer Unterstützung wurde dem Publikum somit ein gesellschaftlicher Spiegel vorgehalten.

Eine andere Gruppe von Schülern der Klasse 10 nahm sich sehr mutig dem Thema „sexuelle Orientierung“ an. Die Botschaft der selbst entwickelten Szene mit dem vielversprechenden Titel „50 Shades of Love“ war: Egal wen oder was wir lieben, Hauptsache unsere Liebe ist echt.

Einen stilistisch ganz anderen Ansatz wählten die Schüler der Jahrgangsstufe 12, welche mit einer ausdrucksstarken Choreografie tänzerisch den Kampf zwischen Krieg und Frieden zeigten.

Die 200 Zuschauer waren begeistert von den völlig verschiedenen Ansätzen zu einem Thema zu arbeiten. Unter Leitung der DS-Lehrer der Herderschule entstand die Idee, dem Publikum durch kurze Szenen die Möglichkeit zu bieten, einen eigenen Theaterrundgang zusammenzustellen und die unterschiedlichen Arbeitsweisen der einzelnen Kurse kennenzulernen. Ergänzt wurde die Arbeit der DS-Kurse in diesem Jahr durch eine Kunstaustellung, in der Bilder von Herderschülern zum Thema „Toleranz“ gezeigt wurden.

Insgesamt war es beeindruckend zu sehen, dass es den Schülerinnen und Schüler gelang, in Form von darstellerischer als auch bildender Kunst mit dem übergeordneten Thema „Toleranz“ vielfältig kreativ umzugehen und Szenen bzw. Bilder zu kreieren, die zum Nachdenken und zum Reflektieren der eigenen Lebenssituation animierten.

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