Singapur is a fine city, maybe the world’s best city

„Singapur könnte mein zweites Zuhause werden, es gibt immer wieder etwas Neues zu schmecken, zu riechen oder zu erleben. Alles ist ein bisschen größer, ein bisschen schneller und ein bisschen spektakulärer,“ heißt es unter den 14 Schülern der Herderschule.

Die 14 Weltenbummler aus der Jahrgangsstufe 9 und 11 waren dem Ruf von Herrn Guckes und Frau Frank gefolgt und hatten sich auf den asiatischen Kontinent gewagt. Die zweiwöchige Reise wurde am 18. Juli 2014 angetreten und begann mit einer 12 stündigen Flugreise.

Vor Ort angekommen, merkte ein jeder schon am Klima, genauer gesagt, den schweißtreibenden 28-30°C, dass wir unser Ziel erreicht hatten. Vielleicht waren es auch die ersten Schilder, mit dem Hinweis auf mögliche Strafgelder beim Mitführen einer Durianfrucht (Stinkfrucht), beim Unterlassen der Spülung auf öffentlichen Toiletten oder dem Mitführen von Getränken oder Lebensmitteln in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Möglicherweise waren es auch die bewaldeten Autobahnen oder das Stadtbild selbst, das neben den begrünten Hochhäusern durch seine einmalige Sauberkeit so beeindruckte.

So erfuhren wir auch gleich von unserem malaysischen Tourguide, dass Singapur oft als „fine city“ bezeichnet wird, zum einen wegen der stolzen Bußgekder (eng. fine) und zum anderen für dessen feine und in Perfektion gestaltete Stadt.

Die ersten Eindrücke wurden in den kommenden Tagen getoppt durch ein einzigartiges Programm unser Gastgeber, dem MOELC (Ministry of Education Language Centre). So lernten wir die Anfänge und die Geschichte kennen bei dem Besuch von der Insel Pulau Ubin, die nur über ein altes Fischerboot zu erreichen ist und auf der nur noch wenige Menschen leben. Der Pfad – der Chek Jawa Board Walk – durch die Sumpflandschaft hat alle sehr fasziniert und gezeigt, welchen Wandel die Stadt innerhalb von 50 Jahren durchlebt hat und immer noch zeigt.

Im Vergleich zu diesem Relikt der Geschichte, strotzt die Innenstadt voller moderner Sehenswürdigkeiten: dem Esplanade – einem modernen Gebäude der Künste, der Marina Bay (Shopping Center und Hotel mit Swimmingpool on top), dem Singapur Flyer Ride (einem Riesenrad) und einer eigenen künstlichen Strandanlage – namens Sentosa.

Die geschichtlichen und architektonischen Eindrücke wurden durch die kulturellen und kulinarischen noch übertroffen. So konnten unsere Schüler in Little India ihr erstes eigenes Henna Tattoo bekommen und bei dem Handeln in der Markthalle die Preise drücken. In Chinatown, haben wir die Tradition des Teetrinkens kennenlernen können und konnten im Wirrwarr der kleinen Straßen unsere Gedanken zu Ruhe kommen lassen.

Mittags lernten wir die malaysische, chinesische, indische und malaysisch-indischen Kochkünste kennen und wertschätzen. Insbesondere die Frische der Zutaten, die breite Vielfalt der Gewürze und die Schärfe der Gerichte waren ein Gaumenhighlight.

Zurück in Deutschland haben wir in den letzten zwei Wochen (vom 19.11 – 06.12) ebenfalls unsere Gäste hier bei uns begrüßt und auf einem vielfältigen Programm quer durch die Region (von Köln, Frankfurt und Marburg) begleitet und in Weihnachtsstimmung versetzt.

Jetzt steht schon der nächste und siebte Austausch bei unseren Freunden in Singapur an wer Interesse hat, sich dafür zu bewerben, kann dies unter folgender Emailadresse tun: schulaustausch@gmx.de.

Singapur 2014 1248
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