Mit Hammer, Faden und Nagel zum Kunstwerk

Bereits bevor man den Raum betritt, kann man lautes aber stetiges Hämmern hören. Angekommen, erklärt sich auch schon der Grund für das Hämmern. Die Schülerinnen und Schüler sitzen in Gruppen an Tischen, sie klopfen Nägel auf die gesetzten Markierungen in ihren Zeichnungen, die vorher von ihnen auf ihr Holzbrett gemalt wurden. Den Gesichtern nach zu urteilen macht ihnen das Projekt “Fadenkunst, Nagelbilder“ großen Spaß, ist aber dennoch viel Arbeit! Es herrscht eine hohe Konzentration und doch eine beachtliche Freude. Die Kunstwerke sind sehr schön, individuell und jeder gestaltet sein Nagelbild auf seine Weise. In dem Raum herrscht gute Laune. Die Schüler arbeiten zielstrebig, geredet wird nicht sehr viel, falls jemand eine Frage hat, helfen die Projektleiterinnen und geben Tipps. Ich habe eine Schülerin interviewt und sie gefragt, wie ihr das Projekt gefällt, um zu überprüfen, ob sich mein Eindruck bestätigt.

Auf meine Frage hin, ob ihr das Projekt Spaß mache, antwortete sie das es ihr sehr gefalle. Ich fragte was sie dort lerne, sie sagte, sie lerne wie man mit Hammer, Nagel und Faden umgehe, danach fragte ich warum sie das Projekt gewählt habe und sie meinte, weil es ihr Spaß mache kreativ zu sein. Da sie jetzt schon zwei Tage an ihrem Projekt gearbeitet habe, stellte ich die Frage, ob sie das Projekt weiterempfehlen würde. Sie bejahte dies und meinte für diejenigen, die gerne kreativ sein wollen, wäre es optimal.

Zudem erklärte sie mir wie das Kunstwerk mit Nägeln, Fäden und Hammer zustande gekommen sei. Zuerst hätten sie die Holzplatten angemalt, dann eine Vorlage gemalt und zum Schluss die Nägel in das Holzbrett geschlagen. Danach spanne man die bunten Fäden um die Nägel. Ich erkundigte mich, was ihr denn ganz besonders an ihrem Projekt gefalle; daraufhin antwortete sie, dass jeder das machen könne was ihm Spaß mache und was ihm gefiele. Außerdem wollte ich wissen, ob sie genug Zeit zur Verfügung gestellt bekämen, ihr Projekt fertigzustellen. Die Schülerin meinte, dass sie eher zu viel Zeit hätte, weil sie bald fertig sei.

Abschließend kann man sagen, dass dieses Projekt nicht nur Spaß macht, sondern auch sehr vielfältig ist und dazu interessante, schöne Kunstwerke entstehen. Ich würde das Projekt auf jeden Fall weiterempfehlen und mich freuen, wenn ich nächstes Jahr zur Projektwoche wieder das Klopfen und Hämmern der Schülerinnen und Schülern zu hören bekomme.

Paula Müller, 8b