Himbeerkuchen mal anders

Es ist ruhig im Flur und bereits von Weitem sieht man konzentriert arbeitende Schüler, die vor Bildschirmen, Leuchtdioden, vielen Kabeln und Platinen sitzen und dabei kontinuierlich etwas eingeben.

Die Tür steht offen, doch trotzdem ist es sehr still, sodass man kein Wort im Flur hört. Ich gehe durch den Raum und sehe, wie alle Schüler eifrig im ersten Moment unverständliche Sachen eingeben. Erst beim zweiten Blick stellen sich die unverständlichen Wörter und Sätze als Programmiersprache heraus.

„Was sind diese Platinen? Und wozu werden sie programmiert?“ Das sind nur einige Fragen, die sich manche Leute beim Betreten des Raumes stellen und stellen werden.

Diese Platinen heißen Raspberry Pi. Ein Raspberry Pi ist ein scheckkartengroßer Computer, der flexibel z.B. für intelligente Haussteuerung, aber auch für Roboterprojekte verwendet werden kann. Aufgrund seines niedrigen Preises und der standardisierten Erweiterungsschnittstelle ist der Raspberry Pi mit seinen fast unbegrenzten Nutzungsmöglichkeiten besonders in Schulen und Universitäten beliebt. Ich frage mich, was die Schüler in diesem Projekt machen und was sie darüber denken, also entscheide ich mich, einen Schüler zu interviewen.

M: Macht dir das Projekt Spaß?

L: Es macht mir viel Spaß. Ich habe das auch als Erstwunsch gewählt, weil ich mittwochs auch in der Raspberry Pi-AG bin und mich da schon ganz gut auskenne. Bauen und Programmieren an sich machen mir Spaß.

M: Wieso hast du dieses Projekt gewählt?

L: Ich hab’s gewählt, weil ich da schon eingearbeitet bin und kann somit den Neuen, die jetzt auch im Projekt sind, helfen.

M: Woran arbeitest du gerade?

L: Ich arbeite an einem fahrenden Roboter mit Abstandssensor, der messen kann, wann er vor einer Wand steht, um umzudrehen.

M: Was möchtest du unbedingt schaffen?

L: Unbedingt schaffen möchte ich auf jeden Fall den Roboter, und dass alle anderen im Kurs auch viel mitnehmen.

M: Ist das Programmieren schwierig?

L: Es geht, man muss es auswendig lernen oder sich damit öfters befassen, damit man es auch gut kann.

M: Was hat dich am meisten beeindruckt?

L: Am meisten beeindruckt hat mich, dass fast alles möglich ist. Man kann eigene Programme schreiben, die Fenster öffnen. Man kann aber auch technische Programme schreiben.

M: Was ist am schwierigsten für dich?

L: Am schwierigsten ist es, bei anderen die Fehler herauszulesen, falls sie Fehler gemacht haben, damit ich denen auch helfen kann und auch meine Fehler herauszulesen.

M: Was möchtet ihr am Samstag zeigen?

L: Am Samstag würden wir ein paar Lauflichter oder LEDs zeigen, auch den dann hoffentlich fertigen Roboter sowie ein paar andere Projekte.

M: Würdest du das Projekt empfehlen?

L: Ich empfehle das Projekt auf jeden Fall. Das Projekt macht Spaß und ich würde es auch am Mittwoch in der AG weitermachen.

M: Und wem würdest du das Projekt empfehlen?

L: Vielen Leuten, die etwas mit Computern zu tun haben oder auch gerne am PC spielen.

M: Beschreibe dein Projekt noch in drei Worten.

L: Es macht Spaß.

Die interessanten Projekte und die aufregenden Möglichkeiten, die mit einem Raspberry Pi möglich sind und dort gezeigt werden, machen einen Besuch des Raumes 152 am Samstag auf jeden Fall lohnenswert.

Marco Wotka, 8d

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen