OVAG-Preisträger zu Gast an der Herderschule

Am Mittwoch, dem 18.02.2015, waren vier Preisträger/innen des OVAG-Literaturpreises 2014 im Rahmen der dreimonatigen Lesetournee durch 30 Schulen bei uns zu Gast. Nach einer Eröffnung und Begrüßung durch Herrn Seibel und die Oberbürgermeisterin der Stadt Gießen, Dietlind Grabe-Bolz, wurden zunächst die Teilnehmer sowie das Prozedere bis hin zur Preisverleihung der Gewinner vorgestellt. Im Folgenden wurden vier Kurzgeschichten dargeboten. Anna Cijevschi (Herderschülerin) ist bereits zum zweiten Mal unter den Siegern und stellte dem Publikum, das vornehmlich aus Schülern der Jahrgangsstufe 11 bestand, ihre Geschichte „Meeresferne“ vor. Gemeinsam mit der jungen Autorin konnte man hier in Gedanken über Urlaubserinnerungen, Freundschaft, Verliebtheit, aber auch Eifersucht schwelgen.

Im Anschluss an den ersten Teil der Lesungen gab es eine kurze Bilderschau, welche einen Eindruck von den Workshops, Arbeitsweisen und Preisverleihungen vermittelte. Ebenso interessant waren die bildlichen Impressionen zur Hörbuchaufnahme und den Buchpräsentationen im Januar („Gesammelte Werke“  – Jugendliteraturpreis 2014).

Die zweite Kurzgeschichte „Über die Nächte vor den Tagen“ wurde von Mara Stuhlmann (Aliceschule Gießen) präsentiert und handelt von Kindheitserinnerungen, Nordfriesland, Klinkersteinhäusern, Meer und Strand.

Zwischen den Lesungen gab es jeweils die Chance für das Publikum Fragen zu stellen.

Die dritte Geschichte gab Lina Thiede (Liebigschule Gießen) zum Besten. „Destiny von Gegenüber“ handelt von einer schicksalsreichen Lebensplanung mit tragischem Ende.

Die vierte und somit letzte Kurzgeschichte kam von Benjamin Pizarro (ehemals Ernst-Ludwig-Schule Bad Nauheim), der bereits zum dritten Mal teilnahm und sich 2014 endlich zu den Preisträgern zählen darf. Seine Geschichte „Am Ende des Regenbogens“ handelt von einer äußerst mitreißenden Suche nach dem symbolischen Regenbogen.

Die jungen Autoren beantworteten zudem Fragen zur Motivation und zum Lektorat. Dabei erfuhr man, dass die Workshops sie alle weiter gebracht haben. Es sei zwar bitter gewesen, wenn eigene Geschichten teilweise auf die Hälfte gekürzt wurden, doch das Ergebnis sei stets zufriedenstellend gewesen, was die Zuhörer/innen der Veranstaltung nur bestätigen können.

(Bericht von Jana Abel & Rebekka Amend)

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