Hydra, Drosophila und Maisbeulenbrand – das sind Projekte der Herderschule

Am Freitag, den 11.3. 2016 haben die Oberstufenschülerinnen und –schüler mit ihrer Betreuerin Frau Wagner von der Herderschule erfolgreich ihre Zwischenberichte ihren Auftraggeber in der Grünen Schule in Marburg präsentiert.

Im Rahmen des Projekts haben die Schülerinnen und Schüler an echten Fragestellungen aus der Wissenschaft arbeiten. Drei Professoren der Universität Marburg haben dazu konkrete Forschungsfragen für die Schülergruppen bereitgestellt. Für die Genetiker um Herrn Professor Bölker analysieren die Schülerinnen und Schüler genetische Merkmale des Maisbeulenbrands, ein Pilz der Maispflanzen befällt. Frau Professor Hassel aus der Speziellen Zoologie benötigt für die Mikroskopie von Süsswasserpolypen ein schonendes Verfahren zur Fixierung der Tiere und bei der Entwicklungsbiologin Frau Professor Önel wird ein genetisches Screening an Fruchtfliegen durchgeführt, um bestimmte Geninteraktionen zu untersuchen.

Seit Oktober 2015 forschen die drei Schülerarbeitsgruppen der Herderschule an ihren Projekten im Rahmen von „Lab2venture“ einer Initiative des Bundesmininsterium für Wissenschaft und Technologie, des TheoPrax-Zentrums im Fraunhofer Institut für Chemische Technologie Karlsruhe, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung sowie von LernortLabor, dem Bundesverband der Schülerlabore. „Lab2venture“ ist eine Zusammenarbeit mit dem Schülerlabor des Botanischen Gartens der Philipps Universität Marburg unter Leitung von Malte Klimczak, der Herderschule Gießen und der Philipps Universität Marburg.

Das Schülerlabor erhält für die Durchführung des Projekts eine finanzielle Unterstützung durch das Bundesministerium für Wissenschaft und Technologie. Zusätzliche finanzielle Mittel stellt der Sonderforschungsbereich 987 der DFG zur Verfügung. Der Sprecher des SFB 987, der Mikrobiologie Herr Professor Bremer, freut sich in diesem Zusammenhang den naturwissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und einen Einblick in die aktuelle Forschung zu geben.

Die Schülerinnen und Schüler lernen bei ihren Projekten dabei nicht nur, fachliche Fragen zu bearbeiten, sondern auch unternehmerisches Denken. Die Schülerinnen und Schüler erhalten durch das Fraunhofer Institut und die DKJS zudem begleitende Workshops, die sie für ihre Arbeit im Team qualifizieren. Das Projekt startet jetzt in seine letzte Phase, in der die Gruppen noch einige Stunden im Labor experimentieren und forschen werden. Der Abschlussbericht wird dann Ende Juni mit Spannung erwartet.

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