Herderschüler/innen besuchen „The Wave“ im Gießener Stadttheater

Am letzten Oktoberwochenende konnten 25 Schüler und Schülerinnen der Herderschule das Stück „The Wave“ von Todd Strasser erleben.

Der Klassiker aus den USA wurde von einem amerikanischen Ensemble präsentiert und die Schüler hatten seit Pandemiebeginn endlich wieder die Möglichkeit vor Ort ein Theaterstück in englischer Sprache zu genießen.

Das Stück handelt von einem Geschichtslehrer, der durch ein gewagtes Experiment versucht, seinen Schülern zu zeigen, wie leicht sich Menschen manipulieren lassen. Doch das Projekt zur Veranschaulichung der Frage „Warum niemand die Grausamkeiten der Nationalsozialisten im zweiten Weltkrieg verhindert hat“ gerät deutlich außer Kontrolle.

„The setting was minimalistic but still very effective“, sagte ein Schüler nach der Vorstellung und bezog sich hiermit auf die einfachen aber effizienten Mittel der Darsteller, um die Szenen zu visualisieren.

Die Charaktere, von dem exzentrischen Geschichtslehrer Ross bis hin zum Außenseiter Robert, fanden Anklang und Sympathien bei den jungen Erwachsenen. Einige Charakterentwicklungen regten förmlich zum Nachdenken an. „I was surprised that a minor character can turn into a villain capable of hurting people“, erklärte eine Schülerin im folgenden Unterrichtsgespräch.

Der Theaterbesuch hat den Schülern die Möglichkeit gegeben in die Sprache einzutauchen und über Schule hinaus Kulturen kennenzulernen und Ideologien zu hinterfragen.

Als Verknüpfung mit dem Unterricht werden die Schüler in den kommenden Unterrichtsstunden die Lektüre zu dem Stück lesen und einige Charakter genauer analysieren.

„So, live the language and go bili“

  1. Klasse bili