Herderschüler in La Bisbal: Spanienaustausch 2017

Wir haben dieses Jahr an dem Spanienaustausch teilgenommen. In dem folgenden Bericht erzählen wir euch, was wir erlebt haben.

Donnerstag, 23.3

Heute ging es endlich los nach Spanien, La Bisbal. Wir sind mit dem Bus nach Frankfurt Hahn gefahren und von dort aus nach Girona geflogen. Nach einer 20 minütigen Busfahrt kamen wir gegen 22.30 in La Bisbal an und wurden von unseren Austauschpartnern herzlich empfangen.

Freitag, 24.3

Die deutsche Gruppe ist heute zu einer kleinen Tonwerkstatt gelaufen. Dort wurde uns gezeigt, wie man töpfert und anschließend die Dinge bemalt. Danach sind wir nach La Bisbal gegangen und haben dort die Burg besucht und später hatten wir noch kurz Zeit, um uns umzuschauen. Als wir wieder in der Schule waren, haben wir eine Schulführung von 7. Klässlern bekommen. Abends nach dem offiziellen Programm waren wir mit vielen anderen in einem Restaurant essen.

Samstag, 25.3

Heute stand ein Strandbesuch mit der ganzen Gruppe an. Dies war sehr schön und wir haben einige Zeit am Strand verbracht. Gegen Nachmittag sind wir als gesamte Gruppe nochmal in ein Dorf, namens Monells, gefahren und haben dort den restlichen Tag verbracht. Am Abend war die große Willkommensfeier geplant, bei welcher es ein großes Büffet mit spanischem Essen gegeben hat. Alle hatten viel Spaß und die Beziehungen zueinander wurden noch verstärkt.

Sonntag, 26.3

Dieser Tag wurde in jeder Familie unterschiedlich verbracht. Wir sind beispielsweise zur Platja d‘Aro gefahren mit einer größeren Gruppe und waren shoppen. Daraufhin stand ein Restaurantbesuch mit dieser Gruppe auf dem Plan. Dabei haben wir auch eine typische spanische Spezialität probiert – Churros. Danach waren wir mit der ganzen Gruppe bowlen, ebenfalls in Platja d‘Aro. Auch hier hatten wir eine schöne Zeit zusammen.

Montag,27.3

Heute ging es los nach Barcelona. Für viele war es das Highlight der Woche, da auch noch unsere spanischen Austauschschüler mitkommen sollten. Nach einer circa zweistündigen Busfahrt haben wir Halt an einer Aussichtsplattform gemacht. Die ‘‘wirklich‘‘ schöne Aussicht blieb uns aber verwehrt durch das schlechte Wetter :12 Grad, sehr wolkig und am Ende Nieselregen. Dann nach etwa zwanzig Minuten ging die Busfahrt weiter zum Fußballstadion des FC Barcelona und dessen Fan-Shop und schließlich endete diese am ‘Plaza Catalunya‘ in der Innenstadt Barcelonas. Daraufhin haben wir einen kleinen Rundgang durch die Stadt gemacht entlang des Rathauses, des gotischen Viertels und des Mercat de la Boquería. Letzteres ist ein bekannter Markt in Barcelona, bei welchem wir kurz Zeit hatten. Anschließend hatten wir eine zweieinhalbstündige Shoppingzeit zusammen mit den Spaniern, welche allgemein gut ankam. Um 16 Uhr ging es dann zur Rückreise.

Dienstag,28.3

Für diesen Tag war eine Fahrt in das Dalí-Museum geplant. Dafür ging es wie an dem Tag zuvor mit dem Bus von der Schule los in Richtung Figueres, wo sich das Museum befindet. Heute war das Wetter im Gegensatz zu gestern T-Shirt reif und es sollte die nächsten Tage noch besser werden. Nach dem Ankommen hatten wir noch eine kurze Zeit zum Umschauen und anschließend um 10:30 Uhr ging es in das Museum. Wir hatten als Gruppe eine Führung gebucht, welche auch sehr zum Verstehen der Bilder weitergeholfen hat. Nach gut eineinhalb Stunden war diese jedoch zu Ende und wir hatten noch etwas Zeit in Figueres. Danach ging es zurück zur Schule.

Mittwoch,29.3

Laut dem Programm sollten wir diesen Tag in der Schule bleiben. Wie jeden Morgen in Spanien fängt die Schule um 9 Uhr an und endet um 15 Uhr. Nach dem Verabschieden von unseren Austauschpartnern sind wir selber zwei Schulstunden in den Keramikunterricht gegangen und haben kleine Schüsseln bemalt. Anschließend sind wir noch in ein nahegelegenes Keramikmuseum gegangen. In diesem wurde die Verarbeitung von Ton zu Keramik in den verschiedenen Schritten erklärt und auch zusätzlich noch in ein bisschen Geschichte mit einbezogen. Zur Mittagszeit sind wir wieder zurück in die Schule gegangen und in zwei Gruppen aufgeteilt worden. Die erste Gruppe durfte anschließend mit in die spanische Version vom deutschen ‘‘PoWi-Unterricht‘‘, wo einem die politische Situation Spaniens erklärt wurde. Die zweite Gruppe hingegen ist mit in den Englisch Unterricht gegangen. Trotz einiger Ähnlichkeiten hat man daran deutlich die Unterschiede zum deutschen Unterricht gesehen: Die Schüler sprechen die Lehrer mit Vornamen an und es ist ein freundschaftlicheres/ lockeres Verhältnis. Als letztes stand noch der gemeinsame Sportunterricht an: Die Jungs haben Basketball gespielt und die Mädchen haben zu JustDance von Youtube getanzt. Nachmittags haben sich alle zum Baden am Meer getroffen, was dank der sommerlichen Temperaturen (25 Grad) sehr schön war.

 

Donnerstag,30.3

Dieser Tag war für viele wahrscheinlich der Schmerzlichste. Es hieß Abschied von der Gastfamilie und den Austauschpartnern zu nehmen. Um viertel vor neun sollte die Verabschiedung vor der Schule stattfinden und wie schon von vielen erwartet, wurden auch ordentlich Tränen vergossen. Schweren Herzens sind wir in Richtung Girona gefahren und hatten in der Innenstadt noch ganze zwei Stunden Zeit, um die Stadt zu besicthtigen. Von Girona sind wir danach zum Flughafen gefahren, von wo unser Flug um 14:50 Uhr nach Deutschland ging. Um 19:30 Uhr konnten wir schließlich unsere Eltern wieder in die Arme schließen.

Alles in allem hat uns der Austausch sehr gut gefallen. Es war eine tolle Zeit mit vielen neuen Eindrücken. Natürlich gab es auch viele Unterschiede, wie zum Beispiel dass wir länger aufgeblieben sind oder es sehr viel zu essen gab. Ein anderer großer Unterschied war, dass man sich in Spanien immer in sehr großen Gruppen getroffen hat und generell nur wenig allein gemacht hat. Dazu kommt, dass der Unterricht anders war. Es war alles lauter und entspannter. Aber auch für solche Erfahrungen war der  Austausch wirklich aufschlussreich. Man hat viele neue Dinge erfahren. Außerdem wurde auch die spanische Sprache verbessert, was einem jetzt in Deutschland im Unterricht hilft. Auch für die Spanier wird es bestimmt einige Umstellungen geben, wie zum Beispiel das frühe Aufstehen vor dem Unterricht. Wir fanden den Austausch sehr schön und wirklich nur empfehlenswert. Die Spanier waren insgesamt sehr freundlich und haben uns gut aufgenommen. Wir würden jedes Mal wieder mit nach Spanien kommen.

İ Fue un tiempo increíble y nos alegramos de la visita regresiva J! Además muchas gracias a Señor Peñaloza y Señorita López.

 

Verfasst von Julia Schwarz und Lilly Teßmer, Jgst.9

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