Herderschüler gründen virtuelle Banken

Das Online-Planspiel „Schulbanker“ ist seit zwei Jahren ein integraler Bestandteil des neu eingeführten Faches Wirtschaftswissenschaften an der Herderschule. Rund 81.000 Schülerinnen und Schüler der Stufen 11-13 aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, verteilt auf 745 Teams, davon 10 aus der Herderschule, managen über einen mehrwöchigen Zeitraum eine virtuelle Bank. Die jungen Bankmanager müssen in dem oben genannten Zeitraum u. a. ein Finanzkonzept festlegen, der Bank einen Namen verleihen und strategische – an den Gewinnaussichten der Bank orientierte – Entscheidungen treffen.

Am 12. November begann das erste von sechs einwöchigen Geschäftsjahren. In den Spielrunden in denen immer neue Aufgaben hinzukommen, lernen die Schüler nicht nur das Wirtschafts- und Finanzwesen zu verstehen, sondern auch damit umzugehen. Sie machen neue Erfahrungen was Kommunikation, Teamarbeit und Unternehmensleitung angeht. Außerdem erhalten sie einen Einblick in die Welt der Wirtschaft und der Bankführung.

Zu Anfang wird jede Bank einem von zwanzig Märkten zugeteilt und beginnt auf dem gleichen Level, auch erhält jedes Team ein Startkapital von 600.Millionen Euro, die es zu behalten und erweitern gilt, um im Ranking aller teilnehmenden Konkurrenten aufzusteigen und um ein höheres Level zu erreichen. Zur Hilfe steht ein Handbuch mit verschiedenen Erklärungen für die unbekannten Begriffe sowie Tipps für die Teams.

Während des Spiels werden Zinsen für die Bankkunden festgelegt, Aktien gekauft, Filialen und Terminals verwaltet, Marketingstrategien entwickelt, virtuelle Kunden beworben und Kreditkarten sowie Onlinebanking als weitere Herausforderungen eingeführt.

Im Endeffekt werden die Erstplatzierten der zwanzig Märkte ins Finale nach Berlin geschickt, wo über die Top 3 der Banken entschieden wird. Die Sieger erhalten für ihre Schule ein großzügiges Preisgeld von bis zu 4000 Euro und für ihr Team auch einen kleinen Gewinn (bis zu 500 Euro).

Es sind kleine Veränderungen, die für den Erfolg oder Misserfolg einer Bank entscheidend sein können, so sollte jede Entscheidung gut geplant sein und die Auswertung der Ergebnisse aus den vergangenen Spielrunden nicht unterschätzt werden. Denn, wenn im März das Spiel zu Ende geht, sind es die Fleißigsten und die am besten Organisiertesten, die sich als die drei Sieger-Teams erweisen.

Doch auch wenn nur wenige gewinnen können, hat jedes Team ein gutes Maß an wirtschaftlicher Erfahrung und Verantwortung gewonnen.

Bild: Johanna Wagner, Evelyn Franz, Melissa Jakob (Einführungskurs Wirtschaftswissenschaften – Ries)

 

 

Bild v. l.: Melissa Jakob, Johanna Wagner, Evelyn Franz, Peter Ries (Projektleiter)

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen