Geänderte Regelungen für die Schule durch neue Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV)

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern,

angesichts der in dieser Woche durch das hessische Corona-Kabinett beschlossenen Veränderungen möchte ich euch und Sie über den aktuellen Sachstand und die damit verbundenen Regelungen in der Schule informieren.

Die durch die Landesregierung geänderte Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV) ist am Donnerstag, den 16. September 2021, in Kraft getreten. Auch die Auslegungshinweise zu dieser Verordnung wurden angepasst und das Präventions- und Eskalationskonzept zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 in Hessen aufgehoben.

Vor dem Hintergrund des Impffortschritts hat die Hessische Landesregierung in Anlehnung an das Bundesinfektionsschutzgesetz beschlossen, die Infektionsinzidenz als alleinigen Indikator für die Coronavirus-Schutzmaßnahmen abzulösen. In einem zweistufigen Eskalationsmodell sind künftig die Hospitalisierungsinzidenz und die Intensivbettenbelegung Indikatoren für weitreichendere Schutzmaßnahmen. Die Gesamtbettenbelegung und auch die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen werden wie auch die Anzahl der vollständig gegen eine Corona-Erkrankung geimpften Personen als weitere Faktoren weiterhin berücksichtigt und beobachtet.

Für die Schulen bedeutet dies konkret:

Es findet weiterhin Präsenzunterricht in allen Schulformen und Jahrgangsstufen statt.

Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske auch am Sitzplatz ab einem Inzidenzwert von 100, wie bislang im Eskalationskonzept vorgesehen, entfällt.

In Schulgebäuden (Gänge, Treppenhäuser, etc.) muss eine medizinische Maske getragen werden. Dies gilt nicht am Sitzplatz, im Freien oder beim Schulsport. Ausnahme: Eine Maske muss getragen werden in den zwei Präventionswochen nach den Herbstferien, bei einem größeren Ausbruchsgeschehen in der Schule bzw. in den 14 Tagen nach einer bestätigten Infektion in der Klasse oder bei einer entsprechenden Anordnung durch das zuständige Gesundheitsamt.

Sollte im Rahmen der schulischen Routinetestungen ein positiver Antigen-Selbsttest auftreten, so besteht auch weiterhin die prinzipielle Verpflichtung, unverzüglich eine PCR-Testung durchzuführen. Fällt dieser Test ebenfalls positiv aus, besteht grundsätzlich eine 14-tägige Quarantänepflicht, die sowohl die getestete Person als auch die übrigen Angehörigen im selben Haushalt trifft. Nach Ansicht von Expertinnen und Experten ist es gut vertretbar, die Quarantänezeit aufgrund eines späteren negativ ausfallenden PCR-Tests abzukürzen. Deshalb endet die Absonderung zukünftig, sobald dem zuständigen Gesundheitsamt ein PCR-Test dafür vorgelegt wird, dass keine Infektion mit SARS-CoV-2 mehr vorliegt. Die Testung darf bei der positiv getesteten Person frühestens am siebten Tag nach dem Nachweis der Infektion vorgenommen werden, bei den Haushaltsangehörigen frühestens am zehnten Tag.

Im Falle einer bestätigten Infektion durch einen PCR-Test entscheidet nach wie vor das Gesundheitsamt über Maßnahmen zum Infektionsschutz. Dabei werden jedoch regelmäßig nicht mehr pauschal ganze Klassen oder Lerngruppen in Quarantäne geschickt, sondern nur noch enge Kontaktpersonen (z. B. Sitznachbarn) entsprechend der Entscheidung des Gesundheitsamtes. Zum Schutz vor weiteren Infektionen sind in den der erstmaligen Feststellung der Infektion folgenden 14 Tagen in der betroffenen Klasse oder Lerngruppe an den Unterrichtstagen tägliche Testungen erforderlich und auch an den Sitzplätzen müssen medizinische Masken getragen werden. Geimpfte und Genesene sind grundsätzlich von der Quarantäne befreit.

Das bisherige Zutrittsverbot für Schülerinnen und Schüler, deren Haushaltsangehörige abgesondert wurden, besteht nicht mehr.

Weiterhin können die Gesundheitsämter je nach Entwicklung der pandemischen Lage vor Ort regionale oder schulbezogene Maßnahmen – z. B. was eine örtliche oder zeitlich begrenzte Maskentragepflicht während des Unterrichts am Sitzplatz betrifft – in Abstimmung mit den Schulträgern und im Einvernehmen mit den Staatlichen Schulämtern anordnen.

Weitere Informationen zu häufig gestellten Fragen:

https://kultusministerium.hessen.de/schulsystem/coronavirus-schulen/haeufig-gestellte-fragen

Weitere Informationen zu den Corona-Beschlüssen der Landesregierung:

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/systemwechsel-in-der-beurteilung-der-pandemie

Nach Auskunft des Ministeriums wurde das neue Testheft in Hessen sehr gut angenommen. Für die Kinder und Jugendlichen stellt es eine Erleichterung im Alltag und bei Freizeitaktivitäten dar.

Die Vorlage des Testheftes ist grundsätzlich ausreichend, ein Lichtbildausweis ist nur in begründeten Zweifelsfällen erforderlich.

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 dürfen, um zu belegen, dass ihnen das Testheft gehört, selbst ein Passbild in das Testheft einkleben. Dieses muss anschließend durch das Sekretariat mit einem Schulstempel versehen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Tross

Schulleiter

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