Bunte Straßenkunst sorgte für Staunen

Am vergangenem Donnerstag Nachmittag haben die Passanten, die im Seltersweg unterwegs waren, nicht schlecht gestaunt. 16 Darstellendes Spiel- Schüler der Herderschule haben unter der Spieleitung von Fr. López bunte Straßenkunst zum Besten gegeben. So konnte man fünf verschiedene Stationen an Kleinkunst bewundern: Zwei Damen, die wie ein Harlekin bemalt waren und gemeinsam durch einen Bilderrahmen unterschiedliche Emotionen darstellten. Zwei andere Schülerinnen, als elegante Schwäne in schwarz und weiß jeweils verkleidet, positionierten sich auf gegenüberliegende Seiten der Straße und spiegelten ihre großen Bewegungen zueinander. Ein energisches spanisches „Olé!“ oder „Buenas tardes!“ wurden den Passanten von zwei Flamencotänzerinnen in pompösen traditionellen andalusischen Flamencokleidern verkleidet zugerufen. Während sich mancher Fußgänger erschreckte, riefen andere ein kräftiges „Ole!“ zurück oder ließen sich mit den Darstellerinnen stolz fotografieren. An einem großen Blumenkübel sah man eine Elfe, die eine Blume (kostümierte Schülerin) goss und welche immer weiter wuchs bis sie schließlich verwelkte. Hier blieben vor allem die Kinder stehen, die fasziniert von der Verkleidung und den Bewegungen dem Gedeihen der Blume zuschauten. Auf dem Kreuzplatz befanden sich vier maskierte Schüler mit Pferdeköpfen, die für die „Unabhängigkeit der Nudel!“ nonverbal vermeintlich demonstrierten. Sie hielten Plakate hoch, verteilten Flyer und fanden sich immer wieder zu einer kleinen skurrilen Choreographie zusammen. Zum Schluss kamen die Schüler alle auf dem Kreuzplatz zusammen und zeigten eine kleine tänzerische Performance, die für den Betrachter nicht zu Letzt aufgrund der aufwendigen Kostümierung, in den Bann zog. Die Passanten nahmen die Schüler als echte Straßenkünstler wahr. Zu der Idee äußert sich die Schülerin Leonie Bergmann: „Wir sind nun in der Jahrgangsstufe 13 und können wegen unseres Abiturs im kommenden Jahr keine Theateraufführung mehr machen. Die Alternative in Form von Straßenkunst die Straße als Bühne zu nutzen und kleine Performances darzustellen, war für uns eine große faszinierende Herausforderung und eine optimale Option erneut aufzutreten.“ Kristin Abel fügt hinzu: „Der direkte Kontakt zum Zuschauer und die positiven Reaktionen in den Augen der Passanten zu sehen, war für mich eine neue und sehr berührende Erfahrung.“ Den Herderschülern ist es mit ihrer Straßenkunst gelungen vielen Fußgängern ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und einem tristen Novembertag Farbe zu verleihen. Wer die Straßenkünstler noch einmal sehen möchte, kann dies im Rahmen des Weihnachtsbasars am kommenden Samstag, den 29. November von 10.-12.30 in der Herderschule tun.

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